AGL baut E-Fahrzeugflotte umfangreich aus – Modernisierung auch dank Förderung durch Bundesministeri

von Hansestadt Lüneburg im März 2019

(sp) Um sieben neue Elektro-Fahrzeuge wächst der Fuhrpark der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL). Eine Modernisierung, die dank einer Förderung durch das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) möglich wird, freut sich AGL-Geschäftsführer Lars Strehse: „Damit steigt der Anteil der Elektro-Fahrzeuge an unserer Fahrzeugflotte auf mehr als 22 Prozent.“ Das sei vor allem auch ein Gewinn für Lüneburgs Bürger und Bürgerinnen. Denn durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen werde nicht nur Lärm vermieden, sondern vor allem auch der Ausstoß von CO2 und die Belastung durch Stickoxyde deutlich verringert.

Angeschafft werden in 2019, spätestens bis Anfang 2020, ein Klein-Müllsammelfahrzeug für den Innenstadtbereich, ein Werkstattfahrzeug für die Spielplatzkolonne und fünf Pritschenfahrzeuge für die Innenstadtreinigung sowie Straßenunterhaltung. Rund 750.000 Euro wird die Beschaffung der neuen und umweltfreundlichen E-Fahrzeuge kosten, 560.000 Euro davon finanziert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Schon früh setzte die AGL auf Elektromobilität. Das städtische Unternehmen startete bereits 2008 – und damit lange vor der eigentlichen Diskussion über alternative Antriebe im kommunalen Bereich - mit dem Einsatz von prototypähnlichen Fahrzeugen. Mittlerweile nimmt die AGL mit ihrem hohen Anteil an E-Fahrzeugen und den damit verbundenen Einsparungen von CO2 und Stickoxyden im bundesweiten Vergleich mit Städten vergleichbarer Größe eine Vorreiterrolle ein. Hinzu kommt, dass die AGL zu den wenigen kommunalen Betrieben gehört, die Ihren Strom selbst produzieren. „Bei der AGL werden alle Fahrzeuge mit 100 Prozent ökologisch gewonnenem Strom betrieben, ohne dass dazu fossile Brennstoffe verbraucht werden oder Biomasse für die Stromerzeugung produziert werden muss oder andere natürliche Ressourcen verbraucht werden“, betont Geschäftsführer Lars Strehse.

Darüber hinaus verfolge man aufmerksam die Entwicklungen im Bereich der elektrobetriebenen Arbeitsgeräte und Arbeitsmaschinen, so Strehse. „Ein vollelektrischer Fuhr- und Maschinenpark ist keine Utopie mehr“, sagt der AGL-Chef. Zwar seien heute noch nicht alle technischen Anforderungen erfüllt und auch die Wirtschaftlichkeit noch nicht gegeben, dennoch werde man im Interesse der Mitbürger und Mitbürgerinnen den ökologischen und ökonomischen Fortschritt weiterhin begleiten und vorantreiben.


BU: Bereits seit 2008 setzt die AGL auf E-Mobilität - jetzt soll der Fuhrpark um sieben weitere umweltfreundliche Fahrzeuge erweitert werden. Fotos: Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL)


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