Lüneburg, am Sonntag den 27.11.2022

Achtung Taschendiebstähle! : Diebstähle im Weihnachtsrummel

von Winfried Machel am 22.11.2022


++ -> Achten Sie beim Einkaufen und Shoppen auf Ihre Wertsachen ++ Tipps der Polizei für einen unbeschwerten Bummel ++ "So gehen die Täter zumeist vor!" ++ ... & Polizeiliche Präsenz ++

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen

Ein Bummel mit der Familie, eine Tasse Punsch mit Kolleginnen und Kollegen, für die Kinder eine Fahrt mit dem Karussell - der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach dazu. Leider auch für Taschendiebe! ... die im Gedränge oder wenn die Menschen ihren Focus auf die Auswahl der Einkäufe legen jede günstige Gelegenheit nutzen.

Dabei arbeiten Taschendiebe auch in Gruppen. Der erste Täter lenkt sein Opfer ab, der zweite Täter stiehlt die Beute, z.B. die Geldbörse, das Handy oder die Brieftasche und übergibt diese an einen dritten Täter, der dann mit dem Diebesgut in der Menschenmenge verschwindet.

Taschendiebe im Gedränge & in Einkaufsmärkten Erfahrungsgemäß nutzen Diebe den "Trubel" bei den Einkäufen sowie auch in den gut besuchten Innenstädten der Region für ihre Taten aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich im dichten Gedränge der Innenstadt befinden oder nur mal kurz für einen schnellen Einkauf im Supermarkt sind. Die Ganoven gehen sehr fingerfertig und zu-nehmend professionell vor. Selten bemerken Opfer die Tat unmittelbar. Fast immer agieren mehrere Täter arbeitsteilig. Die Tricks der Diebe sind meist so plump wie bekannt, doch jedes Jahr tappen in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Menschen in ihre Fallen.

Tipps: So einfach können Sie sich schützen Dabei können Sie sich mit ganz einfachen Mitteln schützen. Meist verläuft der Diebstahl so schnell, dass Sie ihn erst bemerken, wenn es bereits zu spät ist. Doch selbst, wenn Sie den Taschendieb auf frischer Tat ertappen, hat er das Diebesgut meist schon an einen Komplizen weitergegeben.

Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen: - Tragen Sie Ihre Wertsache am Körper ... am besten in ge- bzw. verschlossenen Innentaschen. - Tragen Sie Taschen besonders im dichten Gedränge immer geschlossen und dicht am Körper und stellen Sie sie auf keinen Fall unbeaufsichtigt ab. - Nehmen Sie nur so viel Bargeld zum Einkaufen mit, wie Sie benötigen. - Bleiben Sie misstrauisch, wenn Sie von Unbekannten angesprochen werden - mit welchem Anliegen auch immer. - Bewahren Sie PIN-Nummern niemals zusammen mit EC- oder Kreditkarten auf. - Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie sich effektiv schützen und verringern die Erfolgschancen der Taschendiebe

Alte Tricks, gleiche Wirkung

Häufig arbeiten Taschendiebe in Teams. Sie wenden alte Tricks an, die trotzdem nicht ihre Wirkung verfehlen. Nur eines von vielen Beispielen: Während einer der Täter Sie "versehentlich" beschmutzt, nutzt sein Komplize den unachtsamen Moment, um nach Ihren Wertsachen zu greifen. Schützen sollten Sie sich auch vor unseriösen Spendensammlern und deren betrügerische Machenschaften.

Wenn Sie bestohlen wurden, melden Sie den Vorfall direkt an die Polizei!

Falls Sie dennoch Opfer von Taschendieben geworden sind, melden Sie sich umgehend bei Ihrer Polizei. Wichtig ist außerdem, dass gestohlene Debit-/EC-Karten sofort gesperrt werden. Dazu steht Ihnen die Nummer 116 116 als gebührenfreier Sperrnotruf zur Verfügung. Informieren Sie Ihre Banken über den Diebstahl und veranlassen Sie die Sperrung für das elektronische Lastschriftverfahren (KUNO-Sperrung) bei einer Polizeidienststelle.

Polizeiliche Präsenz

Die Polizei in der Region wird in den nächsten Wochen uniformiert wie auch in zivil in den gut besuchten Innenstädten und den Weihnachtsmärkten der Region präsent sein und dabei mögliche Tätergruppen ins Visier nehmen. Parallel werden die Beamten auch möglicherweise die Besucher der Weihnachtsmärkte auf potentielle Gefahren ("Ihre Handtasche ist geöffnet!") ansprechen.

© Fotos: wm


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