Lüneburg, am Donnerstag den 29.09.2022

Florian Forster neuer Sozialdezernent ab November – Markus Moßmann neuer Erster Stadtrat ab Februar

von Winfried Machel am 16.09.2022


HANSESTADT LÜNEBURG. – Gleich zwei Urkunden zu übergeben und zwei offizielle Ernennungen vorzunehmen hatte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch im Rat am Donnerstag (15. September 2022). So ernannte sie zunächst nach erfolgter Wahl durch die Ratsmitglieder Florian Forster (42) als neuen Dezernenten für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur in Lüneburg. Er wird sein neues Amt im Lüneburger Rathaus zum November antreten. Markus Moßmann (47) ist als Dezernent für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht dort schon seit 2010 zuhause. Er übernimmt ab Februar 2023 zusätzlich die besondere Position als Erster Stadtrat, also die Vertretung für die Oberbürgermeisterin. Diese Aufgabe ist bislang der Finanzdezernentin zugeordnet, die im Februar, wie berichtet, in den Ruhestand geht. Sowohl Moßmann als auch Forster sind für jeweils acht Jahre gewählt.

 

Ein Blick auf Florian Forster: Der gebürtige Münchner ist von der Ausbildung Diplom-Informatiker (Universität Passau) und hat ein Studium der Wirtschaftswissenschaften (FernUniversität Hagen) abgeschlossen. Seine beruflichen Stationen als Verwaltungsbeamter führten ihn u.a. nach Nordrhein-Westfalen zum dortigen Landesbetrieb IT.NRW (2008 bis 2016) und zuletzt nach Bremen, wo er seit 2017 das Themenfeld „Familie und Kind“ beim Senator für Finanzen leitet.

 

Nach der Ratssitzung angesprochen auf seine Schwerpunkte, die er als Dezernent in Lüneburg gern setzen möchte, skizzierte Florian Forster Folgendes: Zunächst gehe es sicherlich um Krisenmanagement angesichts der Teuerungswellen, die auf die Menschen zukommen und des anhaltenden Zuzugs von Geflüchteten aus der Ukraine und anderen Staaten. Daneben stehe die Ausgestaltung der gleichberechtigten Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen vor Ort an, die mit der bundesweiten Reform das SGB VIII (Sozialgesetzbuch) angestrebt ist. Auch könne er sich gut vorstellen, Lüneburg auf den Weg zur Kinderfreundlichen Kommune zu bringen, wie es etwa in Köln bereits passiert sei. Er setze auf ein aktives Miteinander mit dem Rat und seinen Mitarbeiter:innen der Verwaltung. „Ich traue mir diese Aufgabe zu und werde mich sehr schnell inhaltlich einarbeiten.“

 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch war die erste, die Florian Forster im Rat ihre Glückwünsche aussprach und ihn auch gleich im Anschluss vereidigte. „Sie bringen alles mit, was wir jetzt brauchen.“

 

Ihren künftigen Ersten Stadtrat, Markus Moßmann, würdigte die Oberbürgermeisterin mit den Worten, er kenne das Rathaus und das Rathaus kenne ihn. In seinem Dezernat bearbeite er mit Erfolg „einen großen Bauchladen voller Themen, die schon allein deshalb nicht nur für Applaus sorgen, weil sie viel mit Regeln zu tun haben.“ Zugleich gewinne der Aufgabenbereich weiter an Bedeutung, blicke man allein auf Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimaschutz.  Moßmann gab den Dank der Oberbürgermeisterin für seine Arbeit weiter an sein Team, welches „die Arbeit letztlich umsetzen muss“ und im Alltagsgeschäft „manchmal auch zu wenig“ positive Aufmerksamkeit und Anerkennung dafür bekomme. Der Oberbürgermeisterin und dem gesamten Rat dankte er für das in ihn gesetzte Vertrauen, in Richtung seiner Kritiker formulierte er den Wunsch, gleichwohl eine gute Zusammenarbeit zu pflegen.

 

 

 

Bildunterschriften:

- Glückwünsche von der Oberbürgermeisterin für den neuen Sozialdezernenten, Florian Forster, nach seiner Wahl im Rat.

 

- Markus Moßmann spricht Dankesworte im Rat nach seiner Wahl zum Ersten Stadtrat ab Februar 2023.

© Fotos: Hansestadt Lüneburg


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