Lüneburg, am Freitag den 12.04.2024

Für den Ernstfall gewappnet:

von LANDKREIS LÜNEBURG am 18.03.2024


Neues Dekontaminationsfahrzeug der Feuerwehr ist einsatzbereit // Medien-Info Landkreis Lüneburg

Für den Ernstfall gewappnet:
Neues Dekontaminationsfahrzeug der Feuerwehr ist einsatzbereit

(lk) Sie setzen sich für ihre Mitmenschen ein und helfen, wenn es mal brenzlig wird: Die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Landkreis Lüneburg. Damit sie für zukünftige Herausforderungen noch besser gewappnet sind, hat die Kreisfeuerwehr nun ein neues Fahrzeug im Einsatz. Der Gerätewagen Dekontamination Personal (Dekon-P) wird zukünftig eingesetzt, um Menschen zu dekontaminieren, wenn sie mit gefährlichen Substanzen wie etwa ätzenden Flüssigkeiten in Berührung kommen. Das Fahrzeug wurde dem Landkreis Lüneburg vom Land Niedersachsen übergeben und ist ab sofort einsatzbereit. „Wir sind froh darüber, dass wir für diese Einsätze nun sehr gut aufgestellt sind“, sagt Sonja Sachse, Fachdienstleiterin für Ordnung des Landkreises Lüneburg.

Ein Blick in das Innere des „Dekon-P“ verrät, was das Fahrzeug so besonders macht und warum es Leben retten kann. Die Ausstattung ist für verschiedene Szenarien vorbereitet, ob chemische, biologische oder radioaktive Gefahrenstoffe. „Mit der Beladung des Dekon-P kann ein Dekontaminationsplatz errichtet werden. Kommt es etwa zu einem Austritt von giftigen Gasen, werden betroffene Menschen vor Ort dekontaminiert und somit vor schweren Verletzungen bewahrt“, betont Sonja Sachse. Bis zu sechs Einsatzkräfte können mitfahren und schnell ein Duschzelt, Umkleidezelte sowie Duschkabinen und Schutzanzüge aus dem Fahrzeug holen und zur Verfügung stellen. Bis zu 50 Personen können so pro Stunde dekontaminiert werden.

Auch für die Helferinnen und Helfer bedeutet die neue Ausstattung somit mehr Sicherheit. „Die Dekontamination ist notwendig, wenn sich Einsatzkräfte in kontaminiertem Gebiet bewegen müssen. Sobald sie den Gefahrenbereich verlassen, müssen sie sich dekontaminieren lassen, um sich und andere Personen nicht durch Verschleppung von Gefahrstoffen zu gefährden“, verdeutlicht die Fachdienstleiterin die Wichtigkeit für die Einsatzkräfte.

Weitere Informationen zum Katastrophenschutz im Landkreis Lüneburg gibt es unter: www.landkreis-lueneburg.de/katastrophenschutz.

© Fotos: FF


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