Lüneburg, am Freitag den 12.04.2024

Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen

von Bündnis 90 die Grünen am 02.04.2024




Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen am Lüneburger Bahnhof sichern!

 

Seit dem 15. Januar ist der Fahrstuhl am Lüneburger Bahnhof außer Betrieb und wird erneuert. Die dafür benötigten Bauarbeiten sollen bis Anfang August andauern und stellen Menschen mit Behinderungen, mobilitätseingeschränkte Personen und Familien mit Kinderwägen auf Ihrem Weg zum Zug vor buchstäblich unüberbrückbare Herausforderungen. Auf eine Anfrage von Pascal Mennen, direkt gewählter Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag für Bündnis 90/Die Grünen hin, gab die Verwaltung der Hansestadt jetzt an, seit Bekanntwerden der ersatzlosen Sperrung des Fahrstuhls im engen Austausch mit der Deutschen Bahn sowie dem Lüneburger Behindertenbeirat zu stehen.  In mehreren schriftlichen und telefonischen Austauschrunden sei zudem eine Beschleunigung der Arbeiten sowie die Bereitstellung von Ersatzangeboten gegenüber der Deutschen Bahn deutlich eingefordert worden. Aktuell prüfe die Hansestadt, selbst zusätzliches Personal für die Unterstützung vor Ort abzustellen, um mobilitätseingeschränkten Menschen schnelle Hilfe zukommen zu lassen.

 

Pascal Mennen dazu: „Es ist und bleibt völlig unverständlich, weshalb die Deutsche Bahn für die Erneuerung eines Fahrstuhls sieben Monate braucht, während im gleichen Zeitraum ganze Hochhäuser entstehen. Für Menschen mit Behinderungen ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel immer schwierig und Barrierefreiheit eine Vision, die leider viel zu oft von der Realität abweicht. Dass wir es ihnen am Lüneburger Bahnhof nun noch viel schwerer machen, ist wirklich schwer zu ertragen und nicht nachvollziehbar. Mit meiner Anfrage bei der Stadtverwaltung wollte ich mich daher informieren, was die Hansestadt plant, um den Menschen vor Ort schnell und unkompliziert zu helfen. Es ist ein gutes Signal, dass die Stadt den Druck gegenüber der Deutschen Bahn aufrechterhält und schnelle Verbesserungen einfordert. Die Bereitstellung zusätzlichen Personals durch die Stadt selbst, ist ein Lichtblick, muss jetzt aber auch zügig zur Umsetzung kommen.“




Anlage: Antwort der Lüneburger Stadtverwaltung auf die Anfrage "Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen am Lüneburger Bahnhof"



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