30 Punkte bei Berlins 3:1 im zweiten Playoff-Finale
von SVG Lüneburg am 02.05.2026Hanes pulverisiert SVG-Chancen
30 Punkte bei Berlins 3:1 im zweiten Playoff-Finale
Für die Volleyballer der SVG Lüneburg sind die Chancen auf die Deutsche Meisterschaft weiter gesunken, nach dem 1:3 zum Auftakt kassierten sie auch im zweiten Playoff-Finale eine Niederlage. Vor 6311 Zuschauenden in der Max-Schmeling-Halle gewannen die Berlin Recycling Volleys mit 3:1 (22:25, 25:22, 25:23, 25:23), führen nun in der „Best-of-5“-Serie 2:0 und könnten am kommenden Mittwoch bei Spiel drei in Lüneburg die Titelverteidigung perfekt machen.
Enorm verbessert zum ersten Duell lieferte die SVG dem Serienmeister einen großen Kampf und forderte ihm in einem Match auf höchstem Niveau über 116 Minuten Netto-Spielzeit alles ab. Den Unterschied machte letztlich Jake Hanes. Der Berliner Diagonalangreifer, schon im ersten Finale überragend (26 Punkte), legte nochmal eine Schippe drauf und kam dieses Mal auf 30 Zähler bei einer Erfolgsquote im Angriff von 62 Prozent.
Dennoch holte sich die SVG den Eingangssatz und hielt auch die anderen Sätze völlig offen. In Durchgang zwei und drei konnte sie aber klare Führungen (10:5 bzw. 17:15 sowie 21:16) nicht ins Ziel bringen, und in Abschnitt vier mussten die LüneHünen eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters verdauen. Der nahm Jackson Howe einen Punkt weg, weil er den Ball angeblich verbotener Weise „gehoben“ hatte – statt 16:18 aus Berliner Sicht hieß es 17:17, was die Gastgeber gegen eine geschockte SVG noch auf 20:17 vorentscheidend ausbauten.
„Dass so ein Ball abgepfiffen wird, habe ich noch nie erlebt“, urteilte auch SVG-Chefcoach Stefan Hübner später zurecht – und der kann auf eine lange, erfolgreiche Karriere als Spieler und Trainer zurückblicken. Doch dann zeigte er sich gleich wieder kämpferisch: „Wir haben viele Dinge besser gemacht als beim ersten Mal, müssen das jetzt wegstecken und werden in Spiel drei wieder alles reinhauen.“
In der Tat waren die LüneHünen ein absolut gleichwertiger Gegner, der den Sieg verdient gehabt hätte. Beste Scorer war Daniel Gruvaeus mit 17 Punkten, auch Ethan Champlin (13), Christoffer Byam (12) und Jackson Howe (11) punkteten zweistellig.
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