Lüneburg, am Donnerstag den 12.02.2026

75 Prozent Förderung sind das Startsignal – Elbbrücke Neu Darchau jetzt zügig umsetzen

von MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Lüneburg am 12.02.2026


Pressemitteilung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion

(MIT) Lüneburg: 75 Prozent Förderung sind das Startsignal – Elbbrücke Neu Darchau jetzt zügig umsetzen
Die Wirtschaft im Osten des Landkreises Lüneburg leidet seit Jahrzehnten unter einer unzureichenden Verkehrsanbindung. Lange Umwege, erschwerte Lieferverkehre und Nachteile im Wettbewerb um Fachkräfte bremsen Unternehmen zwischen Elbe und Göhrde aus. Mit der nun bestätigten Förderfähigkeit der Elbbrücke bei Neu Darchau und der Zusage des Landes Niedersachsen, 75 Prozent der Kosten zu übernehmen, ist ein entscheidender Durchbruch erreicht.

Die fehlende Elbquerung ist ein klarer Standortnachteil. Betriebe müssen regelmässig weite Strecken über Lauenburg oder Dömitz in Kauf nehmen. Das kostet Zeit, Geld und mindert die Attraktivität der Region für Investitionen und Neuansiedlungen. Gerade ländliche Räume brauchen leistungsfähige Infrastruktur, um wirtschaftlich mithalten zu können.

Die MIT Lüneburg begrüßt die Förderzusage des Landes ausdrücklich. Jetzt kommt es darauf an, Planung und Umsetzung entschlossen voranzutreiben. Weitere Verzögerungen kann sich die Region nicht leisten.

Der MIT-Kreisvorsitzende Patrick Pietruck erklärt:
„Die Förderzusage ist ein Meilenstein für unseren Landkreis. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Wer gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land ernst nimmt, muss diese Brücke endlich bauen. Infrastruktur ist die Grundlage für Wachstum, Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum.“

Für die MIT ist klar: Eine feste Elbquerung stärkt die regionale Wirtschaft, verbessert die Erreichbarkeit und schafft neue Entwicklungschancen für Unternehmen, Pendler und den Tourismus. Gleichzeitig braucht es effiziente Planungs- und Genehmigungsverfahren, damit dieses zentrale Infrastrukturprojekt nicht erneut ausgebremst wird.

Die MIT Lüneburg fordert daher alle Verantwortlichen auf Landes- und Kreisebene auf, nun gemeinsam Tempo zu machen und einen verbindlichen Zeitplan vorzulegen.

© Fotos: Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) / LA


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