Baumpflegemaßnahmen auch während der Brut- und Setzzeit
von Hansestadt Lüneburg am 13.04.2026
Hansestadt Lüneburg. Lüneburgs Wälder haben einen hohen Anteil an alten Baumbeständen – dementsprechend wächst seit einigen Jahren auch die Zahl der Bäume, die nicht mehr standsicher ist. Diese geschädigten Bäume lässt die Hansestadt je nach Zustand und Lage fällen oder beschneiden. In diesem Jahr müssen die Arbeiten in Teilen auch während der Brut- und Setzzeit durchgeführt werden, erläutert Constanze Keuter, Leiterin des Bereichs Grünplanung bei der Hansestadt. „Es ist uns nicht gelungen, im Winter alle betroffenen Bäume zu fällen, so dass wir die Arbeiten jetzt noch fortsetzen müssen.“ Dabei geht es zunächst um Bäume im Bereich der Waldaußengrenzen und hier insbesondere um den Schutz von angrenzenden Grundstücken. Anschließend werden geschädigte Bäume sowie Totholz an Straßen, Fuß- und Radwegen entfernt. Die Arbeiten sind mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt. „Wir sind bemüht, artenschutzrelevante Belange bestmöglich zu berücksichtigen“, erläutert Keuter. So könnten bei Bedarf etwa Habitatbäume als Torso erhalten werden oder anstelle der Baumarbeiten Wege vorübergehend abgesperrt werden. Vorrang habe aber die Sicherheit, wie Keuter betont. Aufgrund des schon länger anhaltenden Personalmangels im Forstamt werden die Fällungen und Totholzentfernungen nicht allein durch städtisches Personal sondern auch durch beauftragte Fachfirmen umgesetzt.
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