Lüneburg, am Donnerstag den 14.05.2026

Bei Luftballons geht sie in die Luft

von Carlo Eggeling am 14.05.2026


Handfestes Luft-Theater
Es war eine Luftnummer: Die 39-Jährige hatte sich am Mittwoch in einem Geschäft am Sand Ballons ausgesucht und ließ sie mit Helium füllen. Doch das Ergebnis, welches die Verkäuferin aufblies, gefiel der Kundin nicht -- Streit. Die enttäuschte Käuferin forderte ihr Geld zurück. Da die 29-Jährige die Barschaft nicht herausrückte, soll es nicht nur bei harten Worten geblieben sein, die Kundin soll versucht haben, in die Kasse zu greifen. Es wurde noch handfester, die Kundin steht im Verdacht, auf die Mitarbeiterin losgegangen zu sein und ihr an den Haaren gerissen zu haben. Anschließend hielt sie es wie ein Luftballon, aus dem die Luft entweicht -- sie verduftete.

Die inzwischen alarmierte Polizei kam, sah und griff nahe des Geschäfts zu. Laut Wache steht der Vorwurf der Körperverletzung im Raum. Was aus den Ballons wurde, steht nicht im Bericht -- Blowing in the wind.

Bombendrohung in Kaltenmoor
Zweieinhalb Wochen nach der Bombendrohung in Kaltenmoor ermittelt die Polizei gegen mögliche Verdächtige. Bei Überprüfungen und durch Hinweise seien Verdächtige ins Blickfeld geraten. Doch ob tatsächlich eine Drohung ausgesprochen wurde oder ob es sich um einen schlechten, missverstandenen Scherz handelte, sei offen, heißt es von der Polizei.

Wie berichtet, kam es Ende April zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst am Schulzentrum. Zwei Männer sollen in der Schule anderen gegenüber mit einer Bombe gedroht haben. Schulleitung und Polizei räumten das Gebäude und sicherten es ab. Es wurde kein Sprengkörper gefunden. Die Ermittlungen dauern an

Oma lässt die Luft raus
Die Polizei ermittelt gegen eine 81-Jährige. Sie soll an der Stöteroggestraße auf dem Kreideberg an einem Auto aus Reifen die Luft herausgelassen haben. Die Seniorin, die in der Nähe wohnt, hat nach ersten Erkenntnissen der Polizei Streit mit Nachbarn. Möglicherweise ist die Rentnerin für eine ähnliche Attacke verantwortlich: Im Februar wurden dort bereits drei Reifen zerstochen: Polizeisprecher Kai Richter: "Wir prüfen einen Zusammenhang." Carlo Eggeling

© Fotos: ca


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