Lüneburg, am Donnerstag den 08.01.2026

Bittere Lehrstunde für die SVG

von SVG Lüneburg am 06.01.2026


Nur selten kam die SVG Lüneburg so wie hier Daniel Gruvaeus (l.) gegen Rzeszow
durch - die Polen waren auch im Block eine Macht, hier mit (v.l.) Karol Butryn,

Danny Demyanenko und Artur Szalpuk. 0:3 in der Champions League und Libero verletzt

Dieses 0:3 (14:25, 15:25, 19:25) in der Champions League beim polnischen Topklub Asseco Resovia Rzeszow vor 2750 Zuschauern kommt für die Volleyballer der SVG Lüneburg einer Lehrstunde gleich. Noch bitterer aber wird sie durch die Verletzung von Libero Sho Takahashi, der länger auszufallen droht.

Bundesliga und PlusLiga sind dann offenbar doch zwei paar Schuhe – der bisher so starke Bundesliga-Spitzenreiter SVG stand beim polnischen Tabellensechsten in nur 72 Minuten Spielzeit auf verlorenem Posten, war in allen Belangen das deutlich schlechtere Team. Vor allem Rzeszow-Diagonalangreifer Karol Butryn war nahezu nach Belieben erfolgreich, kam auf eine herausragende Angriffsquote von 82 Prozent und fügte seinen 14 Angriffspunkten noch zwei Asse und einen Kill-Block hinzu. So wurde Butryn mit 17 Zählern auch MVP. Drei weitere Spieler der Gastgeber punkteten zweistellig. Bei der SVG gelang das nur Ethan Champlin (10).

Viel härter aber traf die SVG das Pech mit dem Ausfall von Takahashi nach einem Zusammenprall mit Mitspieler Chris Byam gegen Ende des zweiten Satzes. Der Japaner, einziger Libero im Kader, musste mit blutender Hand ausgewechselt werden, Kapitän Jesse Elser, eigentlich Außenangreifer, übernahm die Position. Und Takahashi blieb nach längerer Behandlung fortan mit verbundenem Zeigefinger der linken Hand nur noch die Zuschauerrolle.

© Fotos: SVG Lüneburg


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