Diskussion um Zukunft der Feuerwehr
von Karge am 27.02.2026In Dahlenburg bewirbt sich Marei Karge um das Amt der Bürgermeisterin des Fleckens. Sie hat LA eine Pressemitteilung zum Thema Feuerwehr geschickt:
Pressemitteilung
Ratssitzung im Samtgemeindeausschuss: Irritationen bei der Standortüberprüfung der Feuerwehr Dahlenburg
In der heutigen Sitzung des Samtgemeindeausschusses wurde unter anderem die Standortüberprüfung der Feuerwehr Dahlenburg behandelt. Der Tagesordnungspunkt sorgte für Diskussionen und warf nach Ansicht der Grundstückseigentümerin Marei Karge mehrere Fragen auf.
Bereits vor etwa vier Jahren war Karge als Eigentümerin eines benachbarten Grundstücks angefragt worden, ob sie ihre Fläche für eine mögliche Entwicklung der Feuerwehr zur Verfügung stellen würde. Seit über 4 Jahren wartet Karge auf eine Information. Die Aussage, dass andere Feuerwehrhäuser Priorität hatten, ist für Karge wenig nachvollziehbar. Da die Standortüberprüfung sowieso extern erfolgt.
Auf dem Areal, zu dem auch eine stillgelegte Gärtnerei gehört, kann sich Karge ein ökologisches und soziales Wohnprojekt vorstellen. Um die unterschiedlichen Interessen – insbesondere die Bedarfe der Feuerwehr sowie städtebauliche Perspektiven – transparent miteinander abzustimmen, hatte sie die Durchführung eines Workshops angeregt. Nach ihrer Darstellung war dieses Vorgehen ursprünglich mit der Gemeinde abgestimmt.
Ein gemeinsamer Workshop kam jedoch nicht zustande. Nach Karges Angaben sei auch der Feuerwehr empfohlen worden, sich nicht an einem solchen Austausch zu beteiligen. Stattdessen habe die Gemeinde die Standortüberprüfung ohne weitere Abstimmung mit ihr vorangetrieben. Dabei kam es zu einem Fehler.
Besonders irritiert zeigt sich Karge über die Art und Weise, wie der Prüfauftrag formuliert und im Rat behandelt wurde. Darin sei teilweise dargestellt worden, dass sie nicht bereit sei, bestimmte Flächenteile zu veräußern. Diese Darstellung treffe so nicht zu. Erst durch ihre Hinweise im Vorwege seien entsprechende Unstimmigkeiten aufgefallen. Karge gibt zu bedenken, dass eine vermeintlich reduzierte Verkaufsfläche die Wahrscheinlichkeit eines kompletten Neubaus erhöhe.
In Gesprächen mit der amtierenden Bürgermeisterin, Uta Kraake, habe sie zudem erfahren, dass diese sich klar gegen einen Erhalt des bisherigen Standorts ausgesprochen habe. Karge betont hingegen, dass sie sich einem Neubau keineswegs verschließe. Ihr gehe es vielmehr um Planungssicherheit und ein transparentes Verfahren, das alle Optionen sachlich prüfe.
Irritiert zeigt sich Karge ebenfalls darüber, dass der Beschluss zur weiteren Standortüberprüfung in dieser Form den Rat passierte, ohne dass aus ihrer Sicht offene Fragen ausreichend geklärt wurden. Ohne ihren Hinweis wären fehlerhafte Angaben Grundlage der weiteren Entscheidungsfindung geblieben. Kraake gab an, dass der Fehler auf ein veraltetes Kaufangebot von Karge zurückzuführen ist.
Die Frage, warum dieser Fehler, dann aber so in den Rat getragen wurde, hat niemand gestellt und hat auch niemand beantwortet.
In der Einwohnerfragestunde am Ende der Sitzung wurde deutlich, dass auch viele Bürgerinnen und Bürger Fragen haben. Zahlreiche Nachfragen spiegelten das Bedürfnis nach Transparenz und Klarheit wider.
Marei Karge appelliert an Rat, die aufgeworfenen Fragen sorgfältig aufzuarbeiten und den Dialog mit den Bürgern zu suchen.
Sie selbst habe einen Workshop inzwischen durchgeführt und werde einen Plan mit und ohne die Feuerwehr in der Nachbarschaft entwerfen. Warum offizielle Vertreter der Feuerwehr und die Bürgermeisterin daran nicht teilgenommen haben, kann sie bis jetzt nicht nachvollziehen. Sehr lobend äußerte sich Karge hingegen über die neue Bauamtsleitung Frau Terwede. Diese würde sehr kompetent und sympathisch mit ihr zusammenarbeiten.
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