Lüneburg, am Dienstag den 31.01.2023

Dumm gelaufen - WhatsApp-Betrug scheitert

von Winfried Machel am 03.01.2023


Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen vom 03.01.2023

Lüneburg

Lüneburg - Feuerwerkskörper im Briefkasten gezündet - eine Person verletzt - Hinweise

In der Nacht zum 03.01. zündeten Unbekannte einen Feuerwerkskörper in einem Briefkasten eines Mehrparteienhauses in der Graf-von-Moltke-Straße. Ein 38-Jähriger betrat genau zu dem Zeitpunkt der Explosion den Hausflur, sodass dieser Schmerzen auf einem Ohr erlitt. Der Briefkasten wurde ebenfalls zerstört.

Ein weiterer Feuerwerkskörper wurde ebenfalls in einem Briefkasten einer Schule in der Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße gezündet. Der Vorfallszeitpunkt war am 02.01. gegen 22:40 Uhr. Durch einen Zeugen wurde eine Gruppe Jugendlicher beobachtet, die in der Folge vom Tatort flohen. Der Sachschaden liegt bei 50 Euro.

Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-83062215, entgegen.

Bardowick - Einbruch in Bücherei - Hinweise

Zwischen dem 22.12. und dem 02.01. brachen Unbekannte in die Bücherei am St. Nikolaihof ein. Durch Einschlagen einer Fensterscheibe gelangten die Unbekannten in das Haus und entwendeten als Dekoration abgestellte leere Metallgeldkassetten. Eine Spurensicherung wurde durchgeführt. Der Sachschaden liegt bei gut 150 Euro.

Hinweise nimmt die Polizei Bardowick, Tel. 04131-799400, entgegen.

Lüneburg - Wurf mit Fäkalien gegen Fensterscheiben des Stadtteiltreffs

Zu einem besonders unangenehmen Vorfall kam es am 02.01. gegen 11:00 Uhr im Bereich der Lossiusstraße. Eine bereits polizeibekannte 27-Jährige bewarf die Außenscheibe des dortigen Stadtteiltreffs mit Fäkalien. Bei der Tatausführung wurde die 27-Jährige beobachtet. Im Rahmen der Ermittlungen wurde zudem festgestellt, dass sie ihr Vorhaben zuvor telefonisch angekündigt hatte. Die junge Frau konnte vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei ermittelt.

Lüchow-Dannenberg

Hitzacker - Fahrt unter Drogeneinfluss

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am 02.01. gegen 21:30 Uhr im Bereich Kähmen wurde festgestellt, dass der 23-jährige Fahrer eines Pkw Hyundai unter Drogeneinfluss stand. Ein durchgeführter Urintest verlief positiv auf THC. Die Weiterfahrt mit dem Pkw wurde untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt.

Uelzen

Uelzen - Luftgewehr bei Verkehrskontrolle aufgefunden

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am späten Nachmittag des 02.01. in der Birkenallee wurde in einem Pkw Mercedes ein erlaubnispflichtiges Luftgewehr festgestellt. Der 31-jährige Fahrzeugführer verhielt sich gegenüber den kontrollierenden Beamten durchgehend respektlos und aufbrausend. In der Folge wurde das Luftgewehr sichergestellt, da der 31-Jährige keine Erlaubnis dafür vorweisen konnte. Ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Uelzen - Radfahrer stürzt beinahe betrunken vom Rad - Weiterfahrt untersagt

Durch Polizeibeamte wurde am späten Abend des 02.01. ein Mann auf einem Fahrrad gesichtet, welcher dies äußerst unsicher führte. Beim Anhalten stürzte der 37-Jährige beinahe vom Fahrrad. Ein Atemalkoholtest ergab mehr als 1,9 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt.

Schwienau - Unfall im Überholvorgang - Beteiligte leicht verletzt

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Morgen des 03.01. gegen 07:00 Uhr auf der Kreisstraße 34. Zwei Fahrzeugführer befuhren den Barnser Weg in Richtung Barnsen. Eine 27-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes fuhr langsam und beabsichtigte nach links zu fahren, um auf dem linken Seitenstreifen zu halten. Hierbei missachtete sie den nachfolgenden Verkehr und den im Überholvorgang befindlichen 53-jährigen Fahrer eines Pkw Land Rover. Es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von 14.000 Euro.

Uelzen - "Dumm gelaufen" - WhatsApp-Betrug scheitert und endet mit einer Durchsuchung - Betrugsermittler als "Opfer" ausgesucht

Bereits am Vormittag des 30.12. erhielt ein Betrugsermittler der Polizei Uelzen eine Nachricht per WhatsApp von seinem angeblichen Sohn. Dieser benötige Geld, da sein Handy defekt sei. Unser Kollege spielte mit, sodass nach kurzer Zeit erste Bankdaten übermittelt wurden. Daraufhin konnte dieser bereits im Hintergrund Kontosperrungen mit dem Verdacht der Geldwäsche veranlassen. In der Folge meldete sich ein 19-Jähriger im Bereich Moers in Nordrhein-Westfalen bei seiner Bank, da sein Konto gesperrt worden sei und er nicht mehr über sein Geld verfügen könne. Daraufhin wurde ein Durchsuchungsbeschluss in Absprache mit der Staatsanwaltschaft bei dem 19-Jährigen angeregt und umgesetzt. Einige hundert Euro Bargeld konnten in dem Zuge fest- und sichergestellt werden. Nach ersten Ermittlungen fungierte der 19-Jährige unter anderem als Geldwäscher für die WhatsApp-Betrüger. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu weiteren Beschuldigten, dauern an.

© Fotos: WM


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