Ein ungewollter Durchbruch
von Feuerwehr am 15.01.2026Feuerwehrsprecher Claas Steinhauer berichtet:
Es taut und dennoch kann man ein paar Schritte auf dem Eis gehen? Schnell verschätzt man sich und
das Eis trägt doch nicht. Am 14. Januar zum Glück nur eine Übung von Einsatzkräften der Feuerwehr
Ostheide und der DLRG Ortsgruppe Lüneburg e.V. in Holzen. Bei Scheinwerferlicht traf man sich in
Ortsnähe an zugefrorenen Teichen. Eine wunderbare Gelegenheit dieses Szenario, die Eisrettung,
realistisch auf Wasser zu üben.
Bestens geschützt und gesichert vor Wasser und Kälte provozierte man das Einbrechen im Eis. Auf
unterschiedliche Weise retteten die Einsatzkräfte anschließend die Übungsopfer.
Um den Druck der Retter auf dem Eis zu verteilen, nutzen die Einsatzkräfte Steckleiterteile. Dieses
Prinzip kennt man auch von Schneeschuhen.
Alternativ dazu probierte man auch ein SUP-Board der DLRG aus. Nicht nur im Sommer für den Sport
sinnvoll, sondern in dieser Ausführung auch bei der Eisrettung nützlich. Selbst bei dünnerem Eis kommt
man so an die zu rettende Person heran – egal, ob das Eis bricht oder nicht.
In jedem Fall geht man durch Leinen gesichert vor und kann anschließend schnell vom oder aus dem
Eis gezogen werden.
Alle Teilnehmenden schätzten die praktische Übungsmöglichkeit und das Miteinander. Kai Haasis,
Ortsbrandmeister aus Holzen, bedankte sich bei der Ortsgruppe der DLRG und bei seinem
Sicherheitsbeauftragtem, der den Kontakt hergestellt hatte.
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.
_wernieNovember2.jpg)
_ubiMaster1.jpg)
_Banner_Winsen_und_Lueneburg_Aktuell_Hausverwaltung__.jpg)
_Mai23.jpg)
_Banner_LA_345x5001.jpg)