Elbtunnel achtmal gesperrt
von Autobahngesellschaft am 27.01.2026In einem Presse- und Verbändegespräch haben die Autobahn GmbH des
Bundes, Niederlassung Nord, und die DEGES heute über die für dieses Jahr
geplanten Maßnahmen in der Metropolregion informiert. Carsten Butenschön,
Direktor der Autobahn GmbH Niederlassung Nord, blickte auf der Presskonferenz
positiv in die Zukunft: „2026 werden wir aufgrund der
Sonderinvestitionsprogramme des Bundes die bislang größte Investitionssumme
umsetzen, um die Brücken und Straßeninfrastruktur zu erhalten und auszubauen.“
A25 einspurig bis August:
Einer der größeren Erhaltungsmaßnahmen führt seit dem Wochenende zu
erhöhtem Stau im Berufsverkehr. Zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Südost
und der Anschlussstelle Hamburg-Neuallermöhe-West stehen auf der A25 pro
Fahrrichtung nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Fahrbahn erhält in
diesem Bereich eine neue OpA-Deckschicht (Flüsterasphalt). Die Maßnahme muss
zwingend in diesem Jahr realisiert werden, da 2027 Sanierungsarbeiten auf der B5
stattfinden, die als Ausweichstrecke für die A25 dient.
A7-Sperrungen:
Aufgrund mehrerer Großprojekte kommt es 2026 zu insgesamt acht Vollsperrungen
der A7 inkl. Elbtunnel und/oder der Tunnel Stellingen und Schnelsen: Als Projekt mit
dem größten Sperrbedarf ist der Ausbau der A7 nördlich des Elbtunnels (Tunnel
Altona) zu nennen; aber auch Ausbau der Hochstraße K20 südlich des Elbtunnels
sowie der Neubau und die Einbindung der Tunnelleitzentrale erfordern einige
Vollsperrungen der A7. Die Projektpartner stehen vor der Aufgabe, mehrere
Großbauprojekte in engem zeitlichem Rahmen gleichzeitig zu koordinieren und die
notwendigen Arbeiten miteinander abzustimmen. Eine weitere Reduzierung der
Sperrzeiten ist aufgrund technischer, logistischer und verkehrlicher
Rahmenbedingungen nicht möglich. Begrenzte Flächen im Baufeld und die enge
Baustellenfolge erfordern eine präzise Just-in-Time-Logistik, zudem sind aufwendige
Testläufe bei der Installation neuer Verkehrsrechnerphasen sowie zeitweise der
Parallelbetrieb alter und neuer Systeme notwendig, um die Betriebs- und
Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Auch die Abstimmung mit anderen
Bauprojekten und die begrenzten Umleitungsmöglichkeiten schränken den
Spielraum ein. „Die Maßnahmen sind komplex und sicherheitsrelevant – deshalb
bündeln wir Sperrungen so weit wie möglich, um die Belastung für alle
Verkehrsteilnehmenden möglichst gering zu halten“, sagt Sebastian Haß,
Bereichsleiter Projekte Hamburg bei der DEGES.
Ersatz der Norder- und Süderelbbrücke:
Neben den Projekten entlang der A7 starten 2026 weitere Vorhaben mit
Auswirkungen auf den Hamburger Verkehr. Dazu zählen die Ersatzneubauten der
Norder- und Süderelbbrücke an der A1. An der Norderelbbrücke kommt der im
Gesetz neu geschaffene Vorgriffsfall zur Anwendung, der einen früheren Baubeginn
für Ersatzneubauten ermöglicht. Erste bauvorbereitende Maßnahmen wie
Kampfmittelräumungen und Leitungsverlegungen beginnen 2026 und führen zu
nächtlichen Sperrungen der Fahrbahnen. Auch an der Süderelbbrücke machen
vorbereitende Arbeiten – darunter Kampfmittelräumung und die Herstellung einer
Mittelstreifenüberfahrt – im April eine rund zwölf Tage andauernde Sperrung des
Hauptfahrstreifens in Fahrtrichtung Süden erforderlich.
Fertigstellung der Hochstraße Elbmarsch im Oktober:
Positiv ist der Ausblick für den südlichen Abschnitt der A7: Die Arbeiten an der
Hochstraße K20 werden voraussichtlich im Herbst 2026 abgeschlossen. „Das sind
nicht nur gute Nachrichten für die Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern auch
für den Wirtschaftsverkehr – damit ist südlich des Elbtunnels wieder freie Fahrt auf
der A7“, sagt Butenschön.
Verkehrsfreigabe A21 Löptin bis Klein Barkau:
Butenschön konnte eine weitere gute Nachricht verkünden: Ende des ersten
Quartals wird der neue Autobahnabschnitt der A21 zwischen Löptin bis Klein
Barkau – kurz vor der Landeshauptstadt Kiel – für den Verkehr freigegeben. Die ca.
acht Kilometer lange Ausbaustrecke wird somit fristgerecht fertiggestellt.
Kommentare
am 28.01.2026 um 15:50:59 Uhr
am 28.01.2026 um 15:14:43 Uhr
Nein, können wir nicht. Es ist die Pressemitteilung der Autobahngesellschaft. Bislang lief es so, dass die Verantwortlichen rund einen Monat vor Sperrungen daruf hingewiesen haben, wann wieder gebaut wird. Allerdings wurden Termin auch aufgrund der Witterung abgesagt.
Vielleicht finden SIe auf den Seiten der Gesellschaft mehr dazu und stellen dort eine entsprechende Anfrage. Grüße, LA
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