EU und Australien schließen Freihandelsabkommen ab
von Industrie- und Handelskammer am 24.03.2026
Die Europäische Union und Australien haben ihre Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen am 24. März erfolgreich abgeschlossen. Ziel ist der Abbau von Handelshemmnissen sowie eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) sieht darin große Chancen für exportorientierte Unternehmen. „Das Abkommen ist ein wichtiges Signal für offene Märkte“, sagt IHKLW-Vertreter Michael Wilkens. Besonders Branchen wie Maschinenbau, Automobilzulieferung und Medizintechnik könnten profitieren.
Kernpunkt ist der geplante Zollabbau: Rund 97,6 Prozent der EU-Exporte nach Australien sollen künftig zollfrei sein. Zudem wird der Zugang zu Dienstleistungen erleichtert und die Anerkennung von Berufsabschlüssen verbessert.
Auch strategisch gewinnt das Abkommen an Bedeutung: Australien liefert wichtige Rohstoffe wie Lithium und Seltene Erden, die für Energiewende und Digitalisierung benötigt werden.
Das Abkommen muss noch von den Parlamenten bestätigt werden.
Lüneburg, 24. März 2026
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