Lüneburg, am Freitag den 27.02.2026

FDP für Tempo beim Autobahnbau

von Carlo Eggeling am 27.02.2026


– Im Ausschuss für Wirtschaft,
städtische Beteiligungen und Digitalisierung der Hansestadt
Lüneburg hat Frau Schütte von der Autobahn GmbH des Bundes
am 25. Februar 2026 den aktuellen Sachstand zum Neubau der
A39 vorgestellt. Im Fokus steht dabei die Verhandlung vor dem
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 13. Mai 2026.
Gegenstand ist die Klage gegen den 7. Bauabschnitt bei Ehra.
Für Abschnitt 1 im Bereich Lüneburg (Lüneburg Nord – östlich
Lüneburg) liegt seit dem 18. Dezember 2024 ein
Planfeststellungsbeschluss mit Sofortvollzug vor. Auch hier ist
Klage erhoben worden. Nach Darstellung der Autobahn GmbH
kommt der Entscheidung in Leipzig eine grundsätzliche
Bedeutung zu, da dort zentrale Rechtsfragen verhandelt
werden, die auch für weitere Abschnitte maßgeblich sein
können.
„Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am 13. Mai
wird Strahlkraft haben“, erklärt Frank Soldan, Vorsitzender der
FDP-Ratsfraktion. „Wenn grundlegende Rechtsfragen geklärt
werden, schafft das mehr Rechtssicherheit für das
Gesamtprojekt – auch für den Abschnitt bei Lüneburg.“
Im Ausschuss wurde zudem dargestellt, dass vorbereitende
Maßnahmen für Abschnitt 1 vorgesehen sind – vorbehaltlich der
gerichtlichen Entscheidungen. Die FDP-Ratsfraktion sieht darin
ein wichtiges Signal, dass das Projekt operativ vorbereitet wird.
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Cornelius Grimm, stellvertretender Vorsitzender der FDP-
Ratsfraktion, betont die überregionale Bedeutung:
„Die A39 ist für Nordostniedersachsen ein zentrales
Infrastrukturvorhaben. Sie ist im Bundesverkehrswegeplan als
Projekt des vordringlichen Bedarfs eingestuft und soll den
Lückenschluss zwischen Lüneburg und Wolfsburg herstellen. Für
unsere Region geht es um langfristige Standortperspektiven.“
Aus Sicht der FDP ist die Verkehrsanbindung insbesondere auch
im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung der
Hansestadt relevant. „Mit dem bestehenden Gewerbegebiet
am Bilmer Berg und weiteren Entwicklungsflächen Bilmer Berg II
ist eine leistungsfähige Anbindung an das überregionale
Verkehrsnetz ein wesentlicher Standortfaktor“, so Grimm weiter.
„Planungssicherheit ist entscheidend für Investitionen und
Arbeitsplätze.“
Die FDP-Ratsfraktion wird die Verhandlung am 13. Mai sowie die
weiteren Schritte der Autobahn GmbH aufmerksam begleiten.

© Fotos: ca


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