Lüneburg, am Dienstag den 27.01.2026

Fernwärmearbeiten in der Innenstadt – Baustellen der Avacon starten

von Hansestadt Lüneburg am 27.01.2026


HANSESTADT LÜNEBURG. Aufgrund von Fernwärmearbeiten der Avacon kommt es voraussichtlich ab dem 9. Februar zu punktuellen Einschränkungen in der Innenstadt. Bei den Baumaßnahmen werden einzelne Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen, dafür muss die Straße jeweils bis zur Fahrbahnmitte geöffnet werden.



Start ist in der Schröderstraße vor dem Restaurant Barbeqube am Schrangenplatz. Die Arbeiten dauern hier laut Avacon voraussichtlich bis Ende Februar. In dieser Zeit ist die Schröderstraße an dieser Stelle für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Fuß- und schiebender Radverkehr können den Baustellenbereich passieren. Die Avacon wird vor Beginn der Baumaßnahme Anwohnende und Gastronomen über Einschränkungen informieren.



Die zweite Baumaßnahme startet am Montag, 16. Februar 2026 vor Rossmann am Sande/Anfang Grapengießerstraße. Der Bereich bleibt für Anlieferverkehr und Rettungsfahrzeuge passierbar, für Fußgänger:innen gibt es nur kleine Einschränkungen. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich rund 3 Wochen.



Im Anschluss werden die Arbeiten in die Grapengießerstraße 44 verlagert. Die Arbeiten finden vor der ehemaligen Spielothek statt. Hier muss die Enge Straße, welche die Grapengießerstraße und die Heiligengeiststraße verbindet, für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Ob die Straße wegen ihrer geringen Bereite auch für den Fußverkehr gesperrt werden muss, befindet sich derzeit noch in der Prüfung. Die Arbeiten dort sollen nach aktuellem Planungsstand der Avacon rund einen Monat dauern.



Die Stadt steht zu den Baumaßnahmen im engen Austausch mit der Avacon. Ziel ist es, die Tiefbauarbeiten in der Innenstadt so schnell wie möglich abzuschließen und die Einschränkungen möglichst gering zu halten. Im Zuge der Ausweitung des Fernwärmenetzes in der Hansestadt ist auch weiterhin mit Anschlussarbeiten im gesamten Stadtgebiet zu rechnen. Das Verlegen von Fernwärmeleitungen ist relativ aufwändig, anders als Wasser oder Strom sind die Rohre nicht flexibel und benötigen eine starke Dämmung und präzise Schweißarbeiten, da sehr heißes Wasser unter hohem Druck durch die Leitungen fließt.



Die Hansestadt begrüßt insbesondere in dicht bebauten Gebieten den Ausbau des Fernwärmenetzes als wichtigen Baustein für eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Auch viele städtische Einrichtungen wurden bereits an das wachsende Fernwärmenetz in Lüneburg angeschlossen. In den letzten Jahren ans Fernwärmenetz gekommen sind das Jugendzentrum Kaltenmoor, die AWO Kita in Kaltenmoor, die Kita Kreideberg, die Grundschule Kreideberg, die IGS Kreideberg, der neue Hort an der Anne Frank Schule und das Bürgeramt.



Fotos: Hansestadt Lüneburg

© Fotos: Hansestadt Lüneburg


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