Lüneburg, am Donnerstag den 30.04.2026

Friseure bleiben stärkstes Gewerk im Vollhandwerk

von Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade am 30.04.2026


Betriebsbilanz 2025


Kein Wechsel bei den drei stärksten Gewerken des Vollhandwerks im Bezirk der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade: Bei den zulassungspflichtigen Handwerken liegen die Friseure mit 2.299 Betrieben vor den Kraftfahrzeugtechnikern mit 1.832 und den Elektrotechnikern mit 1.760 Betrieben. In den zulassungsfreien Handwerken dominieren Kosmetiker (2.818) und Gebäudereiniger (1.927) deutlich vor Fotografen und weiteren Dienstleistungsgewerken. Bei den handwerksähnlichen Gewerben führen der Einbau genormter Baufertigteile (1.349) sowie Bodenleger (655) die Rangliste an.



Auch bei den Rechtsformen zeigt sich ein klares Bild. Die große Mehrheit der Betriebe wird als Einzelunternehmen geführt (21.511 Betriebe). Es folgen mit deutlichem Abstand GmbHs (4.730) sowie Mischformen wie GmbH & Co. KG (988). Weitere Rechtsformen wie GbR (635) oder Unternehmergesellschaften spielen eine kleinere Rolle, während klassische Kapitalgesellschaften wie AG oder Genossenschaften nur einen sehr geringen Anteil ausmachen.

„Insgesamt verdeutlicht die Betriebsbilanz, dass das Handwerk im Kammerbezirk trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein Garant für Stabilität in unseren Regionen bleibt“, sagt Matthias Steffen, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.



Zuwächse bei den zulassungspflichtigen Handwerken verzeichneten vor allem die Elektrotechniker (+49). Rückgänge waren insbesondere bei den Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern (-116), den Raumausstattern (-52) und den Friseuren (-35) festzustellen. In den zulassungsfreien Handwerken legten vor allem Gebäudereiniger (+96) und Kosmetiker (+58) zu, während Maßschneider (-23) sowie Holz- und Bautenschützer (-18) Rückgänge aufwiesen. Insgesamt waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 29.265 Betriebe in der Handwerksrolle und den entsprechenden Verzeichnissen eingetragen, 0,84 Prozent weniger als 2024.

© Fotos: Pixabay Beispielfoto


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