Früher Eingreifen auf dem Sand
von SPD am 25.03.2026SPD-Ratsfrau Antje Henze schickt eine Erklärung ihrer Fraktion zur Alkoholverbotszone auf dem Sand:
Die SPD-Fraktion Lüneburg hat sich nach intensiver Beratung geschlossen für die befristete Einführung einer Alkoholverbotszone Am Sande ausgesprochen.
Am Sande ist nicht nur ein zentraler Platz, sondern der wichtigste Umsteigeort und Busbahnhof in Lüneburg. Täglich sind hier viele Menschen unterwegs – darunter auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler. In der Vergangenheit haben uns immer wieder Rückmeldungen erreicht, dass sich Menschen dort unwohl oder sogar ängstlich fühlen.
Ein wesentlicher Punkt ist dabei: Die Kombination aus Alkohol und neuen Drogen hat vermehrt zu aggressivem Verhalten geführt. Genau hier wollen wir ansetzen.
Bisher war ein Eingreifen häufig erst möglich, wenn Situationen bereits eskaliert waren – also wenn gepöbelt, gedroht oder sogar mit Bierflaschen geworfen wurde. Künftig kann früher und präventiver gehandelt werden, indem Alkohol konsequent eingezogen wird, bevor es so weit kommt. Wir verbinden damit auch die Hoffnung auf einen Lerneffekt.
Dass auch die Polizei die Einführung einer Alkoholverbotszone befürwortet, zeigt, dass hier gemeinsam an einer Lösung gearbeitet wird.
Der Prüfauftrag für eine solche Zone kam ursprünglich von der SPD. Nachdem er zunächst abgelehnt wurde, wird die Maßnahme nun auch von der Verwaltung unterstützt.
Uns ist dabei besonders wichtig: Es geht nicht um Verdrängung von Menschen, sondern um ein respektvolles, friedliches Miteinander im öffentlichen Raum. Die Regelung ist bewusst auf ein Jahr befristet – wir wollen prüfen, ob sie tatsächlich zu mehr Entspannung beiträgt.
Parallel setzen wir weiter auf soziale Lösungen. Das geplante Kontaktcafé soll die niedrigschwellige Hilfe stärken und Perspektiven eröffnen. Unser Ziel ist klar: mehr Sicherheit, mehr Rücksicht und ein Platz, an dem sich alle wohlfühlen können. Wir können künftig frühzeitig eingreifen und Situationen beruhigen – statt erst dann zu reagieren, wenn es schon zu Pöbeleien, Drohungen oder Flaschenwürfen gekommen ist.
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