Lüneburg, am Sonntag den 22.02.2026

Hat das brennende Windrad politische Folgen?

von Carlo Eggeling am 02.01.2026


Wie zu erwarten, geht die Polizei bei der Ursache des brennenden Windrades bei Süttorf von einem technische Defekt aus. Der Sachschaden sei gering, da sich die Anlage in der "Abmeldung" befinde, sagt Polizeisprecher Michel Koenemann. Eine konkrete Summe nennt er nicht. Wie berichtet, stand die Anlage am Neujahrstag in Flemmen. Brennende Teil fielen auf umliegende Äcker. Die Feuerwehr ließ sie kontrolliert abrennen.

Das Unglück könnte allerdings politische Folgen haben. Der Kreistag will im März ein Raumordnungsprogramm beschließen. Da geht es auch darum, Wälder als Standorte für die Windenergie auszuweisen. Schon jetzt ist aus der CDU zu hören, wäre es im Sommer zu dem brennenden Unfall gekommen, hätte ein trockener Forst im Nu in Brand gestanden. Für Gegner der Energie-Quirle könnte die Sicherheitsfrage sozusagen Rückenwind bedeuten. Carlo Eggeling

© Fotos: Schulze


Kommentare Kommentare

Kommentar von Bernd Tollmann
am 02.01.2026 um 17:20:39 Uhr
Warum muss man Gegner der WKA sein, wenn man auf die Gefahren hinweist, die die Aufstellung im Wald nach sich ziehen. Man kann durchaus trotzdem WKA befürworten. Aber heute heißt es sofort, wer auf Gefahren hinweist, ist für AKWs. Was für eine kindliche Argumentation. Früher wurden die, die sagten, AKWs sind sicher, ausgelacht bis argumentativ bekämpft. Heute wiegeln zum Teil dieselben Leute Gefahren von WKA ab. ( Brand, Rotorblätter, die nach Gebrauch nicht recycelt werden können usw)
Mit freundlichen Grüßen
BT


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