Lüneburg, am Freitag den 12.04.2024

Inflationsrate sinkt — Restaurantbesuche werden teurer

von Landesamt für Statistik am 02.04.2024


Das teilt das Landesamt für Statistik mit:

• Inflationsrate im Vergleich zum Februar 2024 zurückgegangen
• Minimale Preisrückgänge in der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke"
• Deutliche Preisanstiege im Bereich Gaststättendienstleistungen

Das Niveau der Verbraucherpreise in Niedersachsen hat sich im März 2024 um 2,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2023 erhöht. Dies geht aus vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) hervor. Im Februar 2024 lag die Inflationsrate bei 2,3%.

In der Abteilung „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" gingen die Preise im März 2024, erstmals seit Dezember 2020, wieder zurück. Die Verbraucherinnen und Verbraucher mussten im März 2024 im Vergleich zum Vorjahr in dieser Abteilung 0,2% weniger bezahlen. Günstiger waren unter anderem Gemüse (-13,9%; Paprika: -43,6%) sowie Molkereiprodukte und Eier (-4,3%; darunter Frischkäse: -10,2%). Deutlich teurer blieben in dieser Abteilung im März 2024 unter anderem Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+7,4%, darunter Speiseeis: +15,1%) sowie Mineralwasser, Limonaden und Säfte (+7,2%; darunter Frucht- und Gemüsesäfte: +15,7%).

Deutliche Preisanstiege gab es im März 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat in der Abteilung „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen" (+6,4%). Insbesondere für Gaststättendienstleistungen (+6,7%) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr bezahlen. Ursächlich hierfür könnte das Ende der befristeten Mehrwertsteuersenkung für Speisen sein. Auch die Preise in der Abteilung „Alkoholische Getränke und Tabakwaren" (+5,7%; darunter Bier: +7,5% und Tabakwaren: +6,0%) erhöhten sich spürbar. Zudem stiegen die Preise in der Abteilung „Andere Waren und Dienstleistungen" (+5,1%) merklich. Hier erhöhten sich insbesondere die Versicherungsdienstleistungen für den Verkehr (+22,5%).

Die Preise für Energie gingen im März 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,6% zurück. Im Bereich Haushaltsenergie waren Preisrückgänge von 5,7% zu verzeichnen. Insbesondere verringerten sich die Preise für Strom (-8,8%), Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe (-6,5%), Erdgas (-5,3%) und Fernwärme (-4,7%) im Vergleich zum März 2023. Auch für Kraftstoffe (-0,1%) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im März 2024 etwas weniger bezahlen als im März 2023. Wobei die Preise für Superbenzin um 0,1% zurückgingen und für Dieselkraftstoffe um 0,1% stiegen.

Das Niveau der Verbraucherpreise im März 2024 stieg um 0,5% im Vergleich zum Vormonat Februar 2024.

© Fotos: ca


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