KIrchenkreissozialarbeiter muss gehen
von Carlo Eggeling am 08.05.2026Er hat zwei Jahrzehnte für den Sozialträger gearbeitet, nun ist das Band zwischen dem Sozialarbeiter und dem Lebensraum Diakonie zerschnitten. Nach einem Verfahren vor dem Lüneburger Arbeitsgericht gehen beide Seiten getrennte Wege. Der sogenannte Gütetermin endete mit einem Vergleich. Diesen Termin im April bestätigt ein Gerichtssprecher. Der Betroffene hatte das Amt des Kirchenkreissozialarbeiters beim Lebensraum Diakonie inne, einem der größten Sozialträger der Region, der unter anderem die Herberge, die Straßensozialarbeit der Stadt, das Ma Donna, Drogenberatungsstelle und Stövchen und betreibt.
Der Sozialarbeiter will sich nicht äußern, die die Chefin des Lebensraums Diakonie, Tanja Mainz, sagt: "Ja, wir haben uns getrennt. Unsere Entscheidung hatte vor Gericht Bestand." Was begrenzt zutrifft, denn ein Vergleich bedeutet, dass die "Kontrahenten" Zugeständnisse machen. Zum Hintergrund der Trennung schweigen beide Seiten. Allerdings ist aus dem Lebensraum Diakonie zu hören, dass es Differenzen um die Nutzung eines Dienstwagens gegeben haben soll.
Der entlassene Mitarbeiter gilt als engagiert. Sein Gesicht war oft zu sehen, sei es bei der Vesperkirche in St. Michaelis, sei es bei der Hilfsaktion von Landeszeitung und Wohlfahrtsverbänden, dem Guten Nachbarn. Der Lebensraum Diakonie entstand 2018 durch den Zusammenschluss von Diakonieverband mit dem Herbergsverein Lüneburg.
Die Nachfolge für die Kirchenkreissozialarbeit soll Petra Grebe antreten. Sie war über lange Jahre innerhalb des Verbands für Personalangelegenheiten Zuständig. Carlo Eggeling
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