Kritik an Wahlkreisreform
von CDU am 05.03.2026„Faire Regeln sind das Fundament der Demokratie. Diese Wahlkreisreform von SPD und Grünen
kratzt an diesem Fundament – und sie bläht den Landtag weiter auf“, erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Anna Bauseneick
nach dem Beschluss von Rot-Grün zur Neueinteilung der Wahlkreise für die Landtagswahl 2027.
Bauseneick betont: „Natürlich müssen Wahlkreise regelmäßig überprüft werden. Das ist richtig und notwendig. Aber wer
Vertrauen schaffen will, muss stabil und vorausschauend planen – und nicht hektisch nachjustieren und dabei gleich neue
Probleme schaffen.“
Kritik übt Bauseneick an der Entscheidung, die Zahl der Wahlkreise von 87 auf 90 zu erhöhen. „Mehr Wahlkreise heißen mehr
Komplexität. Und sie erhöhen das Risiko für zusätzliche Überhang- und Ausgleichsmandate. Schon heute ist der Landtag
deutlich größer als vorgesehen. Wer das weiter befördert, produziert am Ende mehr Kosten – und weniger Akzeptanz.“
Bauseneick kritisiert die Auswirkungen der Reform auch ganz konkret für die Region: „Der Wahlkreis Lüneburg ist erst vor
kurzer Zeit in dieser Form entstanden. Gerade Adendorf ist eng mit der Stadt Lüneburg verbunden. Diese gewachsene, urbane
Struktur nun wieder auseinanderzuziehen, ist aus meiner Sicht das falsche Signal. Solche Zuschnitte müssen sich an
nachvollziehbaren Strukturen orientieren – nicht an parteipolitischen Interessen.“
Die CDU lehnt den Gesetzentwurf deshalb ab. „Diese Reform schafft auch für den Lüneburger Wahlkreis keine Stabilität,
sondern neue Unsicherheit. Das ist der falsche Weg.“
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