Lebensgefährdende Entscheidung
von Carlo Eggeling am 15.01.2026Nach dem LA über die weggebrochene Straßensozialarbeiter berichtet hat, meldetsich die Linke Fraktionschefin Marianne Esders zu Wort:
Straßensozialarbeit ist seit Jahren chronisch unterfinanziert. Die Streetworker*innen leisten unter schwierigsten Bedingungen hervorragende Arbeit – oft mit viel zu geringen Mitteln. Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass es zwischen dem Sozialdezernat und der Diakonie/HERBERGEplus keine enge, lösungsorientierte Absprache gegeben haben soll, um eine Einigung zu erzielen.
Die Diakonie und die HERBERGEplus erzielen keinerlei Profit aus der Straßensozialarbeit. Es ist völlig legitim, über zusätzliche Leistungen oder Verbesserungen zu sprechen. Was jedoch nicht akzeptabel ist, ist, von einem Tag auf den anderen die Finanzierung einzustellen.
Damit wurden nicht nur die beschäftigten Streetworker*innen in eine prekäre Lage gebracht. Dieses Verhalten ist auch lebensgefährdend für obdachlose Menschen, die seit dem 1. Januar – mitten im Sturmtief bei minus 14 Grad – ohne jede aufsuchende Unterstützung in Lüneburg überleben müssen.
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.
_wernieNovember2.jpg)
_Banner_Winsen_und_Lueneburg_Aktuell_Hausverwaltung__.jpg)
_Mai23.jpg)
_ubiMaster1.jpg)
_Banner_LA_345x5001.jpg)