Lüneburg, am Donnerstag den 29.09.2022

LoCarlo: Ein gaaaanz langer verkaufsoffener Sonntag

von Winfried Machel am 21.09.2022


Die Sülfmeistertage fallen aus, trotzdem wir Lüneburg zur Budenstadt. Am Vormittag stellten die Verantwortlichen ihre Ideen vor
Das Ticket hat es in sich: Acht Künstlernamen stehen auf den Bilettes, erste Reihe und das für einen Eintritt von null Euro. Das Werbeblatt will Lust machen auf den verkaufsoffenen Sonntag am 2. Oktober in der Innenstadt. Rund um den Sonntag reiht sich -- wenn man so will -- ein Programm um die Sülfmeistertage ohne Sülfmeister: Zwar feiert Lüneburg wie in anderen Jahren vier Tage lang. Doch aufgrund von Personalmangel sei es nicht möglich gewesen, Wettkämpfe und einen Umzug zu heißt es von der Marketinggesellschaft. Am Vormittag präsentierte die Chefin des Lüneburg Marketings, Gitte Lansmann, gemeinsam mit den beiden Vertretern des Schaustellerverbandes, Matthias Mantau und Otto-Ernst Schulz, sowie Heiko Meyer für die Handelsvereinigung LCM ein Programm.
Von Freitag bis Montag, 30. September bis 3. Oktober, wandelt sich der Sand in einen kleinen Jahrmarkt. Größte Attraktion ist ein hostorisches Riesenrad, dazu kommen Karussells, Entenangeln und Stände mit den den gewohnten Leckereien. "Familienfreundliches Kleinfest", nannte es Schulz. Es sei "nicht mit dem Kopefest vergleichbar, aber wichtig für die Schausteller". Denn die bräuchten die Einnahmen, um über den Winter zu kommen. Denn für die Branche haben die Sülfmeistertage eigentlich einen festen Termin im Terminkalender.
Im Mittelpunkt steht der verkaufsoffene Sonntag mit mehreren Straßenmusikern, die sich über die Innenstadt verteilen. Aus Sicht Meyers sind diese Tage wichtig, um Kunden aus dem Umland nach Lüneburg zu locken -- das habe Wirkung über den Tag hinaus. Er und die LCM hätten sich vom Begriff Kaufhaus Innenstadt verabschiedet, das Motto nun laute Erlebnisstadt.
Zu erleben ist an den anderen Tagen neben der Budenmeile auf dem Sand das Programm des DJ Snoopy André sowie verschiedene Livebands. Auch soll es am Sonnabendnachmittag ein Kinderprogramm geben.
Darüber hinaus soll sich Lüneburg von Ende November an in eine Weihnachtsstadt wandeln. Allerdings erstrahlen keine Giebel im Licht und auch die Kirchen bleiben wohl dunkel. Das Rathaus soll illuminiert werden, allerdings nur ein paar Stunden von 16 bis 20 Uhr. Lampen und Kerzen an den Eingängen von Geschäften sollen einladend wirken. Das Ganze trägt dann den Namen GemütLichtt. Neben dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus kommen weitere privaten hinzu, beispielsweise an den Lokalen Wyndberg, Bergström und Krone. Carlo Eggeling

Das Foto (ca) zeigt 8v. l.) Heiko Meyer (LCM), Finja Heilemann, Gitte Lansmann (beide Lüneburg Marketing), Otto-Ernst Schulz und Matthias Mantau (beide Schaustellerverband)

© Fotos: Carlo Eggeling


Kommentare Kommentare


Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.



Kommentar posten Kommentar posten

Ihr Name*:

Ihre E-Mailadresse*:
Bleibt geheim und wird nicht angezeigt

Ihr Kommentar:



Lüneburg Aktuell auf Facebook