Lüneburger Lösung auch für Deutschlandticket?
von SPD am 06.04.2026SPD-ORTSVEREIN-LUENEBURG.DE
Lüneburger Lösung auch für Deutschlandticket?
SPD-Kandidat Wozniok setzt sich für Vergünstigungen für Junge und Alte ein
Geht nicht, gibt’s nicht? Das jetzt geplante hvv-Pilotprojekt für Kartenzahlung beim Ticketkauf bestärkt Oliver Wozniok darin, als Oberbürgermeister eines seiner Herzensprojekte anzugehen: eine Lüneburger Lösung für vergünstigte Deutschlandtickets. Nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende unter 23 Jahren sowie Rentnerinnen und Rentner mit schmalen Einkünften. "Als Oberbürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass wir Dinge möglich machen, auch in punkto bezahlbare Mobilität", sagt Wozniok, der für die SPD fürs Spitzenamt im Lüneburger Rathaus kandidiert. "Denn das Thema Bezahlbarkeit begegnet mir auf meiner Zuhörtour immer wieder."
Das Modell Deutschlandticket sei eines der besten Beispiele dafür, was alles geht, "wenn man sich erst einmal traut es zu denken“, sagt Wozniok. Dasselbe gelte für die jüngste Wendung pro Kartenzahlung im hvv-Gebiet. "Nur nützen die besten ÖPNV-Angebote den Menschen nichts, die sie sich nicht leisten können", hält Wozniok fest.
Dabei sei die Lücke konkret: Die meisten Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet haben keinen Anspruch auf die vom Landkreis finanzierte Schülerbeförderung, weil ihre Schule innerhalb des zumutbaren Fußwegs liegt. Auszubildende ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen über 50 Euro im Monat. „Das ist für eine Azubi-Vergütung viel Geld. Und für Familien mit mehreren Kindern erst recht", so Wozniok.
Immer wieder seien in der Vergangenheit in Lüneburg politische Vorstöße für Vergünstigungen im Keim erstickt worden. "Zu teuer, nicht zuständig, geht nicht. Aber, ganz ehrlich, Ideenlosigkeit hat noch nie ein Problem gelöst." Er verweist auf Beispiele für örtliche Vergünstigungen wie in Hannover, Gifhorn und Braunschweig und in anderen Bundesländern wie Hamburg oder Schleswig-Holstein. "Das sind alles Beispiele dafür, dass wir gucken sollten, was geht und wie wir für Lösungen Verbündete finden. Genau so verstehe ich den Job als künftiger Oberbürgermeister", hält Wozniok fest. Perspektivisch muss auch daran gearbeitet werden, diesen Vorschlag zu einem Sozialticket auszubauen. "Denn nicht nur im Alter ist bezahlbare Mobilität wichtig, sondern in jeder Lebenslage.“ Auch für Ehrenamtliche kann ein solches Ticket gedacht werden - als deutliche Anerkennung für das geleistete Engagement. Auch hier geht die Region Hannover mit gutem Beispiel voran.
Presseinformation der SPD Lüneburg vom 6. April 2026
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