Lüneburg, am Donnerstag den 23.04.2026

Manchmal geht‘s auf den Sack

von Carlo Eggeling am 09.03.2026


Aufgespießt
Was für ein Müll

Alles sollte besser werden. Gelbe Tonnen statt gelber Säcke in der Stadt. Diskussionen. Wo solle man noch einen Abfalleimer auf dem Grundstück unterbringen? Dann nur alle vier Wochen Abholung, reicht das? Welches Ach und Weh bringt die Verwaltung über uns? Dann gab es die andere Fraktion: Das Rathaus könne nichts dafür, verantwortlich sei das Duale System Deutschland. Wie so oft wurde es grundsätzlich und damit unangenehm. Denn bei unterschiedlichen Auffassungen bewerfen sich Menschen reinster Seele gern mit Dreck.
Die Debatte verglimmt scheinbar wie Abfall in der Müllverbrennunganlage, doch hier wie da bleiben Rückstände. Bei mir auf dem Kreideberg war's bislang so, dass die Säcke wo auch immer in den Häusern geblieben waren. Jetzt blicken wir auf überquellende Tonnen und Säcke mit Schachtel, Folien, Boxen, die daneben liegen. Wahrscheinlich muss man den Ansatz nachhaltig nur anders denken -- Abfall beschäftigt uns nachhaltig. Was für ein Drecks-Thema. carlo

© Fotos: ca


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Kommentar von Tom Stroth
am 09.03.2026 um 23:37:53 Uhr
Die aktuelle Entleerung der gelben Tonne im 4-Wochen-Rhythmus ist in der Praxis offensichtlich nicht ausreichend. Viele Tonnen sind bereits vor dem Abholtermin überfüllt, was nicht nur zu zusätzlichem Müll neben den Behältern führt, sondern auch zu erheblicher Mehrarbeit für die Lader. Diese zusätzliche Belastung ist auf Dauer weder sinnvoll noch gesundheitlich förderlich. Eine Umstellung auf einen 14-tägigen Abholrhythmus wäre daher eine deutlich praktikablere und fairere Lösung für alle Beteiligten.


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