Mini-Jobber mit mehr Geld im Portemonnaie:
von NGG redaktionell gekürzt am 06.01.2026
Rund 16.500 Mini-Jobber gibt es im Landkreis Lüneburg. Seit Januar dürfen sie bis zu 603 Euro im Monat verdienen. Grund ist der gestiegene Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Wer 10 Stunden pro Woche arbeitet, hat damit rund 47 Euro mehr im Monat.
Die NGG erinnert: Mini-Jobber sind keine Beschäftigten zweiter Klasse. Sie haben Anspruch auf gleichen Stundenlohn bei gleicher Arbeit, Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Zuschläge und Sonderzahlungen, wenn diese im Betrieb gelten – besonders wichtig in der Gastronomie.
Kritik der Gewerkschaft: Mini-Jobs verdrängen reguläre Stellen und führen oft zu weniger sozialer Absicherung, vor allem für Frauen. Die NGG fordert deshalb, Mini-Jobs abzuschaffen und Sozialversicherung ab der ersten Arbeitsstunde einzuführen.
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