Lüneburg, am Dienstag den 12.05.2026

Neue EU-Regeln für Ferienwohnungen: Mehr Meldungen, mehr Daten, mehr Bürokratie

von Winfried Machel am 12.05.2026


Vermieter von Ferienwohnungen müssen sich auf neue Vorgaben aus Brüssel einstellen.

Hintergrund sind die europäische Short-Term Rental-Verordnung sowie ein deutsches Umsetzungsgesetz. Künftig sollen Unterkünfte in vielen Kommunen registriert werden. Vermieter erhalten dann eine Registrierungsnummer, die verpfl1ichtend in Inseraten bei Plattformen wie Airbnb oder Booking.com angegeben werden muss.

Zusätzlich sollen Buchungsplattformen künftig monatlich Daten an die Bundesnetzagentur melden. Dazu gehören unter anderem die Zahl der Übernachtungen, Gästezahlen, Herkunftsländer der Gäste, die Adresse der Unterkunft und die Internetadresse des Inserats.
Betroffen sind vor allem Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt oder Regeln gegen Zweckentfremdung. Das Gesetz soll noch im Mai beschlossen werden.

LÜNEBURG AKTUELL meint: Während überall vom „Bürokratieabbau“ gesprochen wird, wächst der Papierstapel offenbar weiter – nur inzwischen digital. Ferienwohnungs-Vermieter dürfen künftig also nicht nur Betten machen, sondern vermutlich auch Formulare pflegen, Registrierungsnummern verwalten und Datenschnittstellen bestaunen. Die Politik nennt das Transparenz. Andere würden vermutlich sagen: Noch ein Kontrollsystem mehr.

Die ursprüngliche Mitteilung stammt von der Lüneburger Heide GmbH.



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