Lüneburg, am Donnerstag den 05.02.2026

Neue Konzepte für die Notaufnahme

von Gesundheitsholding Lüneburg GmbH am 05.02.2026



Presseinformation

Neue Konzepte für die Notaufnahme

Nomayy Oweidi ist neuer Chefarzt für Akut- und Notfallmedizin

Lüneburg, 5. Februar 2026 – Die Klinik für Akut- und Notfallmedizin des Klinikums Lüneburg stellt sich neu auf: Nomayy Oweidi hat zum 1. Februar als neuer Chefarzt die Leitung der Klinik und damit auch der Zentralen Notaufnahme in Lüneburg übernommen. Der erfahrene Notfallmediziner kommt vom Universitätsklinikum in Halle/Saale, wo er zuletzt als Oberarzt in der Notaufnahme tätig war. „Wir hatten dort rund 50.000 Patientenkontakte im Jahr, die Frequenz war ähnlich stark wie hier in Lüneburg.“ Und auch sonst gebe es viele Parallelen zwischen den Häusern. Für Oweidi eine Chance: „Ich freue mich, dass ich hier viele Gestaltungsspielräume habe, die Notfallversorgung gemeinsam mit einem interdisziplinären Team, aber auch den vielen Akteuren außerhalb der Klinik weiterzuentwickeln“, so der 41-Jährige.

Neben bewährten Konzepten bringt er auch viele neue Ideen mit in die Hansestadt. „Ein Ziel ist natürlich, die Wartezeiten zu verringern.“ Dass politische Vorgaben, wie beispielsweise der geforderte Aufbau von Integrierten Notfallzentren, Umstrukturierungen erschweren können, macht ihm keine Sorgen. „Wir können jetzt die Weichen stellen, damit wir gut aufgestellt sind, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.“ Ob das so sein wird, hängt auch vom weiteren Verlauf der Krankenhausreform ab. Unabhängig davon wird künftig Telemedizin in der integrierten Rettungsleitstelle eine Rolle spielen. Oweidi hat dazu in Halle an einem Pilotprojekt teilgenommen und war in Sachsen-Anhalt einer der ersten Telenotärzte. „Herr Oweidi bringt viel Expertise mit und ist mit seiner anpackenden und menschlichen Art genau der Richtige, um Prozesse zu optimieren und das ganze Team dabei mitzunehmen“, so Prof. Torsten Kucharzik, Ärztlicher Direktor.

Nomayy Oweidi kommt ursprünglich aus Jordanien und hat an der Martin-Luther-Universität in Halle/Saale Medizin studiert. Nach seiner Facharzt-Ausbildung in der Anästhesie zog es ihn in die Notaufnahme des Universitätsklinikums in Halle, wo er auch die Zusatzbezeichnung für Akut- und Notfallmedizin erwarb – eine Weiterbildung, die noch relativ neu ist und eingeführt wurde, um die Qualität in den Notaufnahmen zu sichern. Darüber ist hinaus ist Oweidi leidenschaftlicher Notarzt. „Ich durfte über viele Jahre Erfahrung im Rettungsdienst sammeln und bin sehr gerne als Notarzt tätig.“

Nebenbei war er auch politisch aktiv, engagierte sich unter anderem für eine bessere Ausstattung des Rettungsdienstes und eine Verbesserung der medizinischen Versorgung. „Es ist ein hohes Gut, dass wir in einer Demokratie mitgestalten können“, so der Vater, der vor kurzem mit der ganzen Familie nach Lüneburg gezogen ist. „Die Kinder sind schon angekommen“, lacht er, „Die gehen hier in den Kindergarten, und wir wurden sehr nett aufgenommen. Lüneburg ist wirklich eine sehr familienfreundliche Stadt“, lobt der Mediziner. Nomayy Oweidi tritt die Nachfolge von Dr. David Ruppert an, der in die Anästhesie gewechselt ist.



Foto: Klinikum, Teresa Halbreiter

BU: Nomayy Oweidi ist seit 1. Februar neuer Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin des Klinikums Lüneburg.


© Fotos: Klinikum, Teresa Halbreite


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