Organisation plant Fachtag mit anerkannten Partnern
von Lebenshilfe am 01.03.2026Durch ein internes Kommunikationsproblem haben wir erst spät davon erfahren, dass in unseren Räumen ein sogenannter Pädo-Hunter zu einem Vortrag eingeladen wurde. Das Ansinnen war gut gemeint, ist aber in dieser Form nicht in unserem Sinne und nicht mit der Geschäftsleitung abgesprochen gewesen. Eine Veranstaltung mit Marvin Ojaghi wird nicht bei der Lebenshilfe stattfinden, da so ein Vorgehen nicht den anerkannten Standards entspricht und nicht mit unseren Grundsätzen vereinbar ist.
Schon heute greifen Schutzmechanismen, um jeglichen Formen von Gewalt, auch sexualisierter Gewalt, vorzubeugen. Gleichwohl greifen wir das Thema auf und planen einen Tag, zu dem wir die entsprechende Fachleute einladen, um auch innerhalb unser Einrichtung weiter für das Thema zu sensibilisieren.
Der Schutz der von uns betreuten Menschen hat oberste Priorität. Die aktuellen Erkenntnisse und Informationen stehen nicht im Einklang mit unseren fachlichen Maßstäben, Leitlinien sowie unseren grundlegenden Werten.
Die Veranstaltung wurde nicht durch unsere Organisation initiiert, sondern im Rahmen einer gutgemeinten Einzelinitiative unter Nutzung unserer Räumlichkeiten vorbereitet. Dadurch konnte der Eindruck entstehen, wir seien Veranstalter. Dies stellen wir klar.
Eine Schuldzuweisung ist damit nicht
verbunden. Wir ziehen uns vollständig aus dem Zusammenhang zurück.
Die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg begleitet sensible Themen grundsätzlich auf Basis fundierter Fachexpertise und in enger Kooperation mit qualifizierten Partnern. Präventionsangebote setzen wir ausschließlich gemeinsam mit anerkannten Trägern der Kinder- Jugend- und Eingliederungshilfe, sowie zuständigen staatlichen Stellen um.
Prävention im Bereich Cybergrooming und digitale Sicherheit ist und bleibt für uns ein zentrales Anliegen. In diesem Themenfeld haben wir bereits Angebote umgesetzt und sehen weiterhin klaren Handlungsbedarf.
Daher planen wir einen moderierten Fachaustausch mit etablierten öffentlichen Netzwerken, Behörden, Polizei, Kriminalpräventionsrat sowie Fachwissenschaft und Praxis. Perspektiven von Betroffenen werden einbezogen, um eine fachlich fundierte und ausgewogene Auseinandersetzung sicherzustellen.
Wir danken den zuständigen Behörden und Fachstellen für ihre kontinuierliche Arbeit im Bereich Prävention und Kinderschutz.
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