Parkinson-Risiko durch „grüne Jobs“: IG BAU fordert Aufklärung im Kreis Lüneburg
von Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt redaktionell gekürzt am 04.05.2026
Lüneburg. Beschäftigte in Landwirtschaft, Gartenbau oder Forst im Landkreis Lüneburg haben ein erhöhtes Risiko, an Parkinson-Krankheit zu erkranken – insbesondere bei langjährigem Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt hin.
Die Erkrankung kann als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn Betroffene nachweisen, mindestens 100 Tage mit Pestiziden gearbeitet zu haben. Dann besteht Anspruch auf Leistungen der Berufsgenossenschaft – von medizinischer Versorgung bis zu finanzieller Unterstützung.
Die IG BAU fordert Ärzte im Kreis Lüneburg auf, Parkinson-Patienten gezielt auf mögliche berufliche Ursachen anzusprechen. Auch Krankenkassen sollten Betroffene aktiv informieren. Risiken bestehen laut Gewerkschaft nicht nur in der Landwirtschaft, sondern etwa auch in Floristik oder bei Bauarbeiten mit belasteten Materialien.
Kommentare
Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.
_Mai23.jpg)
_wernieNovember2.jpg)
_ubiMaster1.jpg)
_Banner_Winsen_und_Lueneburg_Aktuell_Hausverwaltung__.jpg)