Planbar, fair, sozial: Neues Erbbaurechtsmodell im Rat
von Die Linke am 29.01.2026
Planbar, fair, sozial: Neues Erbbaurechtsmodell im Rat
Massiv gestiegene Bodenpreise bereiten Lüneburger Erbbauberechtigten seit Monaten schlaflose Nächte. Mit einem Antrag im Lüneburger Rat fordert Marianne Esders (Die Linke) eine sozial gerechte Neuausrichtung der Erbbauzinsen in Lüneburg. Vorgeschlagen wird ein gleitendes, am Verbraucherpreisindex orientiertes Erbbaurechtsmodell mit Kappung und Entlastungsmechanismus.
„Wohnen ist keine Ware. Erbbauzinsen dürfen nicht dazu führen, dass Menschen nach Jahrzehnten in ihrem Zuhause finanziell unter Druck geraten“, erklärt Esders.
Der Antrag stellt klar: Es gibt keine gesetzliche Pflicht, Erbbauzinsen an immer weiter steigende Bodenrichtwerte zu koppeln. Das Erbbaurecht eröffnet ausdrücklich Spielräume für sozialverträgliche Lösungen.
„Die Stadt ist nicht gezwungen, maximale Renditen aus dem Boden zu pressen. Sie ist verpflichtet, verantwortungsvoll mit ihm umzugehen“, so Esders. „Wer über Jahrzehnte in sein Haus investiert hat, kann nicht einfach wegziehen. Überhöhte Erbbauzinsen erzeugen faktischen Zwang – und das ist sozial nicht akzeptabel.“
Das vorgeschlagene Modell sorgt für Planbarkeit statt Preisschocks, schützt Erbbauberechtigte vor Überforderung und sichert zugleich stabile, inflationsbereinigte Einnahmen für die Kommune.
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