Presseinformation Längere Wartezeiten in der Notaufnahme, Verschiebung planbarer Operationen
von Gesundheitsholding Lüneburg GmbH am 06.01.2026
Engpässe im Klinikum Lüneburg durch Wegfall der Notfallversorgung in Geesthacht
Lüneburg, 6. Januar 2026 – Entgegen der angekündigten Schließung der Notaufnahme zum 31. März 2026 hat sich das Krankenhaus Geesthacht bereits zum Beginn des Jahres von der Notfallversorgung abgemeldet. Das bedeutet, dass Patiententransporte in andere Kliniken zunehmen. Davon ist auch das Klinikum Lüneburg betroffen.
„Zusätzlich zum unerwartet frühen Wegfall der Notfallambulanz in Geesthacht führen auch die hohe Zahl an Knochenbruchverletzungen infolge von Stürzen auf Eis und Schnee sowie saisonale Erkrankungen wie Lungenentzündungen oder Virusinfektionen zu einem aktuell sehr hohen Patientenaufkommen in unserem Haus“, so Geschäftsführer Dr. Michael Moormann. „Die Versorgung können wir sicherstellen, aber insbesondere in der Notaufnahme müssen sich Patientinnen und Patienten auf längere Wartezeiten einstellen.“
Wer ärztliche Hilfe benötige, aber nicht sicher sei, ob er dafür tatsächlich das Krankenhaus aufsuchen müsse, könne sich an den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung (www.116117.de) wenden. „Unter der Telefonnummer 116 117 beraten fachlich geschulte Mitarbeitende persönlich dazu, was zu tun ist.“
Ab Mittwoch, 07.01.2026, müssen auch zahlreiche geplante Operationen und Behandlungen abgesagt bzw. verschoben werden. Die betroffenen Patientinnen und Patienten werden vom Klinikum persönlich informiert.
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