Rot-Grün plant eine Reform der Kommunalpolitik in Niedersachsen.
von Winfried Machel am 29.01.2026Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen
Rot-Grün plant eine Reform der Kommunalpolitik in Niedersachsen. Ziel ist es, das Ehrenamt zu stärken, die Vereinbarkeit von Mandat, Familie und Beruf zu verbessern und mehr Menschen politische Teilhabe zu ermöglichen. Vorgesehen sind unter anderem Unterstützung bei Care-Arbeit, mehr digitale Sitzungen sowie flexiblere Regelungen für kommunale Mandate.
Ein zentraler Punkt ist die Absenkung des passiven Wahlalters auf 16 Jahre. Junge Menschen sollen künftig nicht nur wählen, sondern auch selbst für kommunale Mandate kandidieren können. Damit wollen SPD und Grüne die Beteiligung junger Menschen stärken. Ob dies bereits zur Kommunalwahl 2026 gilt, wird noch geprüft.
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Kommentar Lüneburg Aktuell:
Die Reformen können helfen, Kommunalpolitik moderner und familienfreundlicher zu machen. Besonders die Kandidatur ab 16 dürfte jedoch für Diskussionen sorgen. Mehr Jugendbeteiligung ist wichtig — zugleich stellt sich die Frage, ob 16-Jährige bereits die Verantwortung eines kommunalen Mandats tragen können.
Bürgerfrage:
Soll man in Lüneburg künftig schon ab 16 für den Stadtrat kandidieren dürfen — ja oder nein?
Begründen Sie Ihre Meinung.
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