Schluss mit Steuer auf Steuer – ein Vorschlag aus Lüneburg
von Winfried Machel am 07.04.2026Wer in Lüneburg tankt oder die Stromrechnung sieht, merkt: Energie wird immer teurer. Ein oft übersehener Grund liegt im System selbst – wir zahlen Steuern auf Steuern.
Auf Benzin fallen Energiesteuer und CO₂-Abgabe an. Auf diese staatlichen Abgaben wird zusätzlich noch Mehrwertsteuer erhoben. Dasselbe gilt für Strom. Das bedeutet: Ein Teil des Preises entsteht allein dadurch, dass staatliche Abgaben nochmals besteuert werden.
Für Autofahrer summiert sich das schnell auf 10 bis 15 Cent pro Liter. Pendler aus dem Landkreis zahlen dadurch im Jahr mehrere hundert Euro extra – ohne echten Mehrwert.
Gerade in unserer Region, wo viele täglich pendeln und Alternativen oft fehlen, ist das besonders spürbar. Das Auto ist hier kein Luxus, sondern notwendig.
Die Lösung ist einfach: Die Mehrwertsteuer sollte nur auf den eigentlichen Energiepreis erhoben werden – nicht auf staatliche Abgaben.
Das würde sofort entlasten, Preise senken und für mehr Transparenz sorgen.
Die Frage ist am Ende simpel: Sollte der Staat wirklich daran verdienen, dass er seine eigenen Steuern noch einmal besteuert?
Unser Vorschlag aus Lüneburg: Schluss mit der Steuer auf Steuer.
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