Lüneburg, am Donnerstag den 23.04.2026

Silber hat auch besonderen Glanz

von SVG Lüneburg am 23.04.2026


SVG verliert Final-Rückspiel in Piacenza im CEV Cup

Dieser Gegner war einfach zu stark und zu fokussiert: Gas Sales Bluenergy Piacenza ließ auch im Final-Rückspiel des CEV Cups gegen Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg nichts anbrennen, gewann 3:0 (25:20, 25:17, 25:20) und holte sich nach dem 3:0 im Hinspiel den Pokal. Für die SVG blieb wie schon vor zwei Jahren gegen Rzeszow aus Polen die Silbermedaille.



Obwohl die Lüneburger eine gute Leistung boten, hatten sie letztlich keine Chance. Das wurde vor 3450 Zuschauern in Piacenza, darunter 50 aus der Heimat, recht schnell klar. Die Italiener traten erneut in Bestbesetzung und hochkonzentriert an, und legten eine 7:3-Führung vor, die sie zwischenzeitlich bis auf fünf Punkte ausbauten (12:7). Die SVG kam zwar auf eine gute Angriffsquote (64%), leistete sich aber auch drei einfache Eigenfehler und konnte so den Eingangssatz nicht noch enger gestalten.



Vor allem aber waren die Hausherren im Element Aufschlag eine Macht, kamen schon im ersten Satz auf drei Asse und viele Aufschläge mit Wirkung. Diese Stärke sah SVG-Trainer Stefan Hübner auch als entscheidend an: „Der Aufschlag hat den Unterschied gemacht“, konstatierte er – ansonsten durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen, die ihre Angriffsquote weiterhin hielten, in der Annahme aber gegen die fast fehlerlos agierenden Gastgeber unterlegen waren.



Angetrieben von den eigenen Fans und dem Willen, den Pokal in die eigene Vereinsvitrine zu bekommen, legte Piacenza auch im zweiten Satz schnell vor (6:2), ließ die keinesfalls enttäuschende SVG nur vorübergehend wieder herankommen (15:13) und sicherte sich mit dem 25:17 von José Miguel Gutiérrez auch Satz zwei und damit den Gesamtsieg. Durchgang drei war dann quasi Schaulaufen, beide Teams wechselten munter durch. Die Italiener gewannen trotzdem, und den Matchball verwandelte nach 73 Minuten erneut Gutiérrez.



Auffälligster Mann der Hausherren und auch Man oft the Match war Mittelblocker Robertlandy Simon mit 11 Punkten, einen Zähler mehr verbuchte Diagonalangreifer Alessandro Bovolenta. Sein Widerpart Axel Enlund war bester SVG-Scorer (10 in nur zwei Sätzen).

© Fotos: SVG Lüneburg


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