Lüneburg, am Montag den 04.05.2026

Sorge ums Nilpferd

von Carlo Eggeling am 04.05.2026


Aufgespießt
Mehr Nilpferde

Neulich war ich ratlos. Am Liebesgrund sah ich das Bild eines Flusspferdes und die Botschaft „Mit uns endet das Patriarchat“. Ich empfand die Kolosse bislang als ganz sympathisch, also aus der Entfernung. Friedlich am Nil, leider gibt es nur noch Restbestände am oberen Flusslauf, 115 000 bis 130 000 der Nilpferde gebe es noch, habe ich gelesen. Der Bestand sei bedroht, weil man(n) an seine Zähne heran will, deren Material irrigerweise die Potenz erhalten und steigern soll.
Die Herrschaft der Männer soll untergehen wie das Nilpferd. Dass der Mann als solcher kritisch beäugt wird, weil er qua Geburt für Unterdrückung steht, habe ich verstanden. Meine Überlegung, ob Mütter da bei ihren Söhnen andere Werte legen könnten, ist selbstredend eine dumme. Ich weiß, es ist keine Entschuldigung, eher ein Schuldbekenntnis: Ich bin ein alter weißer Mann. Ich stelle daher nie die Frage, wie es um alte weiße Frauen bestellt ist mit der Ewiggestrigkeit.
Inzwischen ist das Plakat verschwunden. Gibt es nun einen Streit mit Peta und dem Tierschutzverein? Was sagt Fridays for Future dazu, was ihre Eltern, die als Parents for Future den Job übernommen haben, weil der Nachwuchs männlich und weiblich ja viel zu tun hat?
Ich würde mir wünschen, die Flusspferde bleiben und mehr werden. Gleichberechtigung finde ich super, wie wunderbar sind kluge und streitbare Frauen. Gleichberechtigung auch deutlich und reichlich wachsen. carlo

© Fotos: ca


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