Sparkurs gefährdet ambulante Versorgung
von Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen redaktioelll gekürzt am 21.04.2026
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und die niedersächsischen ärztlichen sowie psychotherapeutischen Verbände kritisieren die geplanten Maßnahmen von Nina Warken zur Stabilisierung der GKV-Finanzen.
Der Gesetzentwurf führe zu einer weiteren Unterfinanzierung der ambulanten Versorgung und damit zu spürbaren Einschränkungen für Patientinnen und Patienten – auch in der Region Lüneburg. Eine gedeckelte Vergütung bedeute zwangsläufig weniger Leistungen und längere Wartezeiten.
Besonders kritisch sehen die Verbände die geplante Abschaffung bewährter Anreize aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Diese hätten nachweislich zu schnelleren Terminen beigetragen. Ihr Wegfall drohe die Versorgungslage zu verschlechtern.
Zudem werde die Vertragsärzteschaft finanziell zusätzlich belastet, während notwendige Strukturreformen ausblieben. Auch der sinkende Bundeszuschuss zur GKV verschärfe die Situation.
Die Folge könnten weniger Praxispersonal, frühere Praxisaufgaben und insgesamt sinkende Kapazitäten sein – mit negativen Auswirkungen auf die Versorgung vor Ort.
KVN und Verbände fordern daher eine echte Reform der GKV-Finanzen und ein klares Bekenntnis zur Stärkung der ambulanten Versorgung.
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