Sportliche Ilmenau
von Landkreis am 02.03.2026Wie können Naturschutz und Freizeitnutzung an der Ilmenau dauerhaft miteinander in Einklang gebracht werden? Dieser Frage widmet sich der Landkreis Lüneburg mit dem Projekt „Integriertes wassertouristisches Konzept für den Fluss Ilmenau“. Ziel ist es, ein nachhaltiges Zukunftskonzept zu entwickeln, das sowohl den Schutz sensibler Lebensräume als auch ein attraktives Freizeitangebot für Einheimische und Gäste gewährleistet. Die Kreisverwaltung berichtete nun (26. Februar 2026) im Ausschuss für Wirtschaft und Touristik zum aktuellen Stand des im Mai 2025 gestarteten Projekts.
Gemeinsam mit Akteuren und Gebietsverantwortlichen aus den Landkreisen Lüneburg, Uelzen und Harburg entsteht bis April 2026 ein strategisches Konzept. In einer zweiten Phase folgt die konkrete Umsetzung. Bereits im Mai 2026 sollen die ersten Maßnahmen erfolgen. Geplant sind unter anderem eine bessere Besucherlenkung durch klare Beschilderungen, etwa für Kanueinstiegsstellen, der Umbau oder die Neuinstallation von Stegen sowie die Einrichtung von Rastplätzen zur Erholung. „Die Ilmenau bietet auf rund 90 Kilometern vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten wie Kanufahren, Stand-up-Paddling oder Baden. Gleichzeitig stehen weite Teile des Flusses unter Naturschutz. Das macht eine sorgfältige Abstimmung zwischen Nutzung und Schutz erforderlich“, betont Christine Lohmann vom Landkreis Lüneburg.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Einbindung der Öffentlichkeit. Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an einer Online-Umfrage und brachten ihre Einschätzungen zur aktuellen Nutzung sowie Ideen für die zukünftige Entwicklung ein. Auch Vereine, Organisationen, Betriebe und Unternehmen aus der Region nutzten Informationsveranstaltungen, um ihre Perspektiven einzubringen – von Hinweisen zu bestehenden Angeboten bis zu Anregungen zur Vermeidung möglicher Nutzungskonflikte.
Hintergrund
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ umgesetzt. Es bezieht die Landkreise Lüneburg, Uelzen und Harburg sowie die dortigen Kommunen und Akteure aktiv ein. Federführend für das Projekt ist der Landkreis Lüneburg. Das Projekt wird mit 48.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
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