Lüneburg, am Freitag den 19.07.2024

Stellungnahme zum Vorschlag der SPD, die Vonovia-Wohnungen zurückzukaufen

von Marianne Esders / Anmerkung CA am 20.06.2024


Linke begrüßt überfälligen Vorschlag zum Rückkauf der Vonovia Wohnungen

„Ich begrüße den Vorstoß der SPD, nun endlich als Stadt Geld in die Hand zu nehmen, um die Wohnungen in Kaltenmoor von Vonovia zurückzukaufen. So können Wohnungen dauerhaft der Profit-Logik entzogen werden und es besteht vor allem die Chance, mehr günstigen Wohnraum anzubieten und zu erhalten. Bezahlbares Wohnen ist für viele Menschen in Lüneburg ein riesiges Problem und Lösungen dringend notwendig. Als Linke haben wir seit vielen Jahren und immer wieder den Rückkauf der Vonovia-Wohnungen gefordert. Wir unterstützen daher die Initiative der SPD und können es der SPD aber nicht ersparen daran zu erinnern, dass es während der Amtsperiode des SPD-Oberbürgermeisters Mädge erheblichen Widerstand gegen den Rückkauf und gegen unsere Vorschläge gab. Ich freue mich, dass unsere Forderung übernommen worden ist, dass Wohnraum in öffentliche Hand gehört, wenn er in gutem Zustand und zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehen soll. Seit Jahren verfallen die Vonovia-Wohnungen in Kaltenmoor, ohne dass der Konzern die erheblichen Schäden reparieren würde. Trotz Schimmelbefalls und gesundheitsgefährdendem Zustand vieler Wohnungen und Gebäude wurden die Wohnungen weiter zu hohen Mietpreisen vermietet. Es ist daher richtig, dass nun endlich etwas passiert. Das unterstützen wir.“
Beste Grüße
Marianne Esders


Eine Anmerkung von Lüneburg Aktuell :
"Kurz zur Einordnung: Es kann sich nicht, wie von den Linken geschrieben, um einen Rückkauf handeln. Die Häuser haben der Stadt nie gehört. Errichtet wurden sie vom damaligen Gewerkschaftskonzern Neue Heimat. Der ist allerdings lange Geschichte.

© Fotos: Quadrat


Kommentare Kommentare


Zu diesem Artikel wurden bisher keine Kommentare abgegeben.



Kommentar posten Kommentar posten

Ihr Name*:

Ihre E-Mailadresse*:
Bleibt geheim und wird nicht angezeigt

Ihr Kommentar:



Lüneburg Aktuell auf Facebook