Lüneburg, am Mittwoch den 28.01.2026

SVG-Aufwärtstrend nicht belohnt Tabellenführer kassiert gegen Berlin zweite Niederlage

von SVG Lüneburg am 25.01.2026


Kampf um die Tabellenspitze in der Volleyball-Bundesliga der Männer und um die beste Ausgangsposition für die Playoffs ist wieder völlig offen. Durch eine 1:3 (28:26, 22:25, 21:25, 23:25)-Heimniederlage der SVG Lüneburg gegen die Berlin Recycling Volleys liegen beide Mannschaften mit 48 Punkten nun gleichauf, die Spitze hält aber weiter die SVG durch die mehr erzielten Siege (17 gegenüber 16).



Vor 3200 Zuschauenden in der ausverkauften LKH Arena verspielten die Lüneburger ihren Drei-Punkte-Vorsprung vor allem durch zu viele vermeidbare Eigenfehler. Zu oft wurden Angriffschancen ohne gegnerischen Block liegen gelassen, gingen Schmetterbälle ohne Bedrängnis ins Aus. Ansonsten war den Hausherren wenig vorzuwerfen, sie kämpften bis zum letzten Ball um die Wende.



„Zunächst ist man nach so einem engen Spiel enttäuscht und frustriert“, zog SVG-Chefcoach Stefan Hübner Bilanz, „aber es war ein sehr gutes Spiel, zusammen mit dem in der Champions League am Dienstag gegen Zawiercie ein positiver Trend“, dachte er noch einmal an die beiden mühsamen 3:2-Siege zuvor zurück. Nach der zweiten Saisonniederlage wird es in der Bundesliga nun aber bei nächsten Aufgaben in Friedrichshafen und gegen Düren schwer, diese Tendenz fortzusetzen.



Der SVG machte insbesondere der Ex-LüneHüne Florian Krage-Brewitz zu schaffen. Der Berliner Mittelblocker unterstrich seine Hochform der letzten Wochen mit 15 Punkten, mehr sammelte nur Jake Hanes (18). Krage-Brewitz wurde auch zum MVP gewählt. Bei den Gastgebern punkteten Chris Byam (19) und Ethan Champlin (16) am besten.

© Fotos: Hajo Boldt


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