SVG geht in Lissabon leer aus
von SVG Lüneburg am 11.02.2026Aufholjagd in der Champions League nicht belohnt
Bitterer Abend für die Volleyballer der SVG Lüneburg in der Champions League: Im vorletzten Gruppenspiel verlor der Bundesliga-Spitzenreiter im Pool D 1:3 (21:25, 19:25, 25:16, 29:31) bei Sporting Lissabon und muss nun um den Verbleib im internationalen Geschehen bangen.
Der bisher punktlose portugiesische Meister kann die Lüneburger theoretisch auf der Zielgeraden noch vom so wertvollen dritten Platz verdrängen, der zumindest eine Fortsetzung der Europa-Reise im eine Stufe tieferen CEV Cup berechtigt. Rang zwei mit Anrecht auf die Playoffs zum Viertelfinale der Königsklasse ist nur noch mit einem Wunder zu erklimmen.
Vor etwa 100 mitgereisten Fans ließen die LüneHünen anfangs vieles von dem vermissen, was sie zuletzt beim überraschenden 3:1 gegen Polens Topteam Rzeszow gezeigt hatten. Während die Gastgeber entschlossen ihre Niederlagenserie beenden wollten, wirkte die SVG zögerlich und fahrig, hatte wenig Druck im Aufschlag und produzierte viele leichte Eigenfehler im Angriff. So gingen die beiden ersten Sätze deutlich und verdient an Lissabon um den überragenden Zuspieler Sergei Grankin. Der russische Weltklasse-Oldie, kürzlich 41 geworden, wurde auch zum MVP gewählt.
Erst im dritten Satz fand die Mannschaft von Chefcoach Stefan Hübner ins Spiel, vor allem dank Topscorer Axel Enlund (24 Punkte) und Daniel Gruvaeus (17). Das klare 25:16 gab neue Hoffnung, die von einer 24:19-Führung im vierten Satz genährt wurde. Doch Lissabon egalisierte mit fünf Punkten in Serie, wehrte dann fünf weitere Satzbälle ab und nutzte seinen ersten Matchball durch Kelton Tavares zum 31:29 und den umjubelten Sieg nach 115 Minuten.
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