Lüneburg, am Mittwoch den 11.02.2026

Umzug für Fahrradbügel

von Carlo Eggeling am 11.02.2026


Aufgespießt
Abgehängt, angehängt

Der Weg ist das Ziel. Und der führt jetzt von der Lünertorstraße über einen Treppenturm in Richtung Bahnhof. Das zwingt -- fast unvorstellbar -- selbst Alpinisten auf zwei Rädern zum Absteigen. Wohin mit dem Velo? Tragen scheint keine Alternative, Umwege ebenso wenig. Also am besten neben den Stufen parken. Was zu erwarten war. Also hängen die Kettenfahrzeuge angekettet an einem Zaun der Bahnbaustelle.
Verbotsschilder. Im Ernst? Untersagungen für diese Verbindung erinnern im übertragenen Sinne an den Außerirdischen Alf von Melmarc: "Traditionen sind wie Teller. Gemacht, um in Stücke zu zerfallen." Übersetzt: legal, illegal, scheißegal.
Ich würde sagen, hier kann echt was passieren. Freie Parkplätze für freie Radler. Von mir aus auch auf der Straße, wir brauchen mehr Radwege. Fahrradbügel hat die Stadt doch reichlich -- an der Uelzener Straße schließt niemand sein Velo an, also ummontieren. Wo bleibt eine gemeinsame Petition samt Speichen-Sternfahrt von ADFC, Radentscheid, Fridays for Future, VCD Elbe-Heide, Klimaentscheid, Parents for Future, Fuss e.V., Lüneburg Barrierefrei, JANUN Lüneburg, KlimaKollektiv und Lastenräder für Lüneburg?
Ich würde auch kommen, wo was fehlt, fehlt was. carlo

© Fotos: ca


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