ver.di ruft am 21. Januar zum Streik in Lüneburg auf
von Verdi am 19.01.2026Die Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte des Landes Niedersachsen in Lüneburg und Region am 21. Januar 2026 zum Streik auf. Betroffen sind die Leuphana Universität und die allgemeine Verwaltung,
LGLN, NLWKN und die NLStBV. Die Aktion findet in der laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) statt. Die zweite Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar war ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Stattdessen hatten die Arbeitgeber einen „Lösungskorridor“ vorgelegt, der jedoch noch weit hinter den Forderungen der Gewerkschaft bleibt. Die dritte und letzte reguläre Verhandlungsrunde ist für den 11.-13. Februar 2026 angesetzt.
ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – jedoch zur Stärkung der unteren Entgeltgruppen mindestens 300 Euro. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten und Auszubildende unbefristet übernommen werden. Studentische Beschäftigte sollen ein tariflich garantiertes Mindeststundenentgelt erhalten. Darüber hinaus fordert die Gewerkschaft die Erhöhung aller Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) soll zwölf Monate betragen
„Da die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlung kein Angebot vorgelegt haben, bleibt uns keine andere Wahl, als jetzt ordentlich den Druck zu erhöhen. Eine kräftige Erhöhung der Löhne ist auch gerechtfertigt: im Vergleich zu 2019 hinkt die Kaufkraft immer noch hinterher. Wir wollen deshalb auch in Lüneburg ein Signal setzen: Die Beschäftigten stehen zusammen, und sie erwarten ein faires und verhandelbares Angebot.", sagt Karin Wagner, Gewerkschaftssekretärin in Lüneburg (ver.di Bezirk Hannover-Heide-Weser).
Terminhinweis:
Die Auftaktkundgebung findet am 21. Januar ab 09:30 Uhr vor dem Behördenzentrum Auf der Hude 2 statt. Vor Ort können Interviews mit Beschäftigten vermittelt werden.
Hintergrund:
ver.di führt die Länder-Tarifrunde bundesweit als Verhandlungsführerin auch für die DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) betreffen in Niedersachsen unmittelbar rund 90.000 Tarifbeschäftigte des Landes. ver.di fordert zudem die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die etwa 135.000 Beamtinnen und Beamten der Landes Niedersachsen sowie auf die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger .
Ansprechpartner vor Ort und weitere Informationen:
Karin Wagner: 0151/75472770
Karin Wagner
Gewerkschaftssekretärin
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ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Hannover-Heide-Weser
Fachbereich C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft
Katzenstraße 3
21335 Lüneburg
Telefon: +49 4131 76 24 33 I Mobil: +49 151 75472770 I Fax: +49 4131 76 24 99
Mail: karin.wagner@verdi.de
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