Verfahren gegen Pädo-Jäger eingestellt
von Carlo Eggeling am 20.02.2026
Der sogenannte Pädo-Jäger hatte mit nichts anderem gerechnet, die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat ein Verfahren gegen Björn Scholz wegen angeblicher Erpressung eingestellt. Die Vorwürfe seien nicht nachweisbar.
Wie berichtet, hatte ein Lüneburger Scholz vorgeworfen, er habe von ihm 200 Euro verlangt, um eine Anzeige gar nicht erst zu erstatten. Scholz hatte den Mann mit seiner üblichen Fliegenfänger-Methode gestellt: Er gibt sich unter einem erfundenen Profil als minderjähriges Mädchen aus, wartet dann auf Männer, die in Chats Bilder von der 13-Jährigen und dann ein Treffen wollen, um dem Kind mehr als nahe zu kommen. Schlagen die "Interessierten" ein Treffen vor, wartet dort Scholz auf sie, manchmal auch die Polizei. Unter anderem hat er so 2024 den ehemaligen Geschäftsführer des Adendorfer Eishockeyclubs "ermittelt", der Mann stand vor Gericht, seinen Posten gab er auf.
So ähnlich lief es auch mit dem Lüneburger, der Anzeige gegen Scholz erstattet hatte. Daher ging Scholz von einer "Schutzbehauptung" aus, das schloss auch die Staatsanwaltschaft nicht aus. Sie sah trotzdem vor einem Jahr einen "begründeten Anfangsverdacht", sie ließ die Polizei anrücken, die beschlagnahmte bei dem 46-Jährigen Handys und Datenträger. Belastendes fanden die Beamten offenbar nicht. Verfahren eingestellt.
Scholz ist weiter als "Pädo-Jäger" aktiv. Nach eigenen Angaben hat er im vergangenen Jahr rund 250 Anzeigen gegen mutmaßliche Pädophile ertattet und in diesem Jahr 40. Carlo Eggeling
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