Vom Bahnsteig in den Knast
von Bundespolizei am 06.01.2026Das berichtet die Bundespolizei:
Bundespolizisten haben am Sonntagnachmittag eine mutmaßliche Betrügerin im Lüneburger Bahnhof gefasst. Die 28-Jährige wird beschuldigt, für mehrere Betrugsfälle zum Nachteil von Reisenden verantwortlich zu sein. Ein Haftrichter am Lüneburger Amtsgericht ordnete am Montag die Untersuchungshaft gegen die Frau an.
Zuletzt fiel die mutmaßliche Betrügerin am Sonntagnachmittag am Bahnhof auf. Sie soll eine 21-jährige Geschädigte aus Stelle um 300 Euro Bargeld betrogen haben. Ihre Masche: Sie berichtete ihrem Opfer, dass sie ein Zugticket im Wert von 300 Euro erwerben wollte, der Ticketautomat aber ihre Bankkarte nicht akzeptiere. Gleichzeitig versprach sie, das Geld direkt per Paypal an die Frau zu senden. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass das Geld die Geschädigte nie erreichte.
Die Betrügerin soll seit Anfang Dezember in mindestens sieben Fällen mehr als 1.500 Euro erschlichen haben. In diesem Zusammenhang ermittelte die Bundespolizeiinspektion Bremen wegen Betrugs und schließt nicht aus, dass es noch weitere Betroffene geben könnte. Mögliche Geschädigte oder Personen, die Angaben zu weiteren Taten machen können, werden gebeten, sich unter
Tel.: 0421/16299 - 7777 oder über bpoli.bremen@polizei.bund.de zu melden.
Die 28-Jährige wurde am Montag einem Haftrichter am Amtsgericht Lüneburg vorgeführt. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft an. Die Bundespolizisten lieferten die Frau anschließend in eine Justizvollzugsanstalt ein.
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