„Wenn Lüneburg den Atem anhält – Winterlicher Drohnenblick zwischen Teufelsbrücke und Roter Sch
von Winfried Machel am 11.01.2026
Ein leiser Start an der Teufelsbrücke. Die Drohne steigt auf etwa 100 Meter, die Propeller summen ruhig, darunter liegt eine Landschaft, die für einen Moment alles Alltägliche vergessen lässt. Schnee hat sich wie ein weiches Tuch über Wiesen, Wege und Dächer gelegt. Konturen werden sanfter, Geräusche scheinen gedämpft, als hätte der Winter die Lautstärke der Stadt heruntergeregelt.
In Richtung Lüneburg öffnet sich der Blick: Felder in hellem Weiß, dazwischen dunkle Linien von Hecken und Baumreihen. Die Ilmenau zieht sich wie ein ruhiges Band durch die Landschaft, stellenweise kaum zu erkennen unter dem Eisrand am Ufer. Die Stadt wirkt aus der Höhe fast schlafend – kein Trubel, keine Hektik, nur Struktur und Ruhe.
Dann die Drehung der Kamera, der Blick in die andere Richtung, hin zur Rote Schleuse. Der Wald wirkt dichter, geheimnisvoller. Schneebedeckte Baumkronen stehen dicht an dicht, Wege zeichnen sich nur noch als feine Spuren ab. Alles wirkt unberührt, fast wie eine Wintergrafik in Schwarz, Weiß und leisen Grautönen.
Dieser kurze Drohnenflug verbindet zwei bekannte Orte – und zeigt sie doch völlig neu. Aus 100 Metern Höhe wird Lüneburg still, weit und überraschend poetisch. Ein Wintermoment, der nicht laut sein muss, um zu wirken.
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