Lüneburg, am Freitag den 17.04.2026

Wirtschaft fordert schnelle Entscheidung für mehr Schienenkapazität zwischen Hamburg und Hannov

von Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg redaktionell gekürzt am 17.04.2026


Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) fordert vor der Anhörung im Verkehrsausschuss am 20. April 2026 eine zügige politische Entscheidung zum Schienenprojekt Hamburg/Bremen–Hannover. Aus Sicht der Wirtschaft ist der Ausbau der Kapazitäten im norddeutschen Schienennetz dringend erforderlich.

„Es muss jetzt schnell gehen. Der Deutsche Bundestag muss entscheiden, wie es weitergeht“, betont IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.

Die Strecke ist zentral für Güter-, Regional- und Fernverkehr. Mehr Kapazitäten sind nötig, um die Anbindung des Hamburger Hafens zu stärken – auch mit Blick auf den wachsenden Verkehr durch die Fehmarnbeltquerung. Gleichzeitig sind zuverlässige Pendlerverbindungen und eine gute Fernverkehrsanbindung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region entscheidend.

„Wir brauchen mehr Kapazitäten im Güterverkehr, einen stärkeren Regionalverkehr und attraktive Fernverbindungen“, so Zeinert. „Nur so sichern wir Wachstum, Mobilität und starke Standorte.“

Nach einer Entscheidung des Bundestags fordert die IHKLW eine schnelle Umsetzung mit verlässlicher Finanzierung. „Alle Argumente liegen auf dem Tisch – jetzt braucht es klare Entscheidungen und konsequentes Handeln.“

© Fotos: Pixabay Beispielfoto


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