Zapfsäule der Hoffnung
von Winfried Machel am 01.04.2026
Die neue Preisregelung sollte Transparenz bringen – herausgekommen ist vor allem eines: teurer Sprit, jetzt nur besser erklärt.
Man kann fast dankbar sein: Selten wurde so anschaulich gezeigt, wie wenig Regulierung am Ende wirklich verändert.
Dabei liegt der größte Hebel offen auf dem Tisch: Rund 60 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben. Aber genau daran rührt man lieber nicht. Stattdessen wird feinjustiert, geregelt und kommuniziert – während die Preise weiter steigen.
Gerade in Lüneburg, wo viele auf das Auto angewiesen sind, wird das spürbar. Mobilität ist hier kein Luxus, sondern Alltag. Vielleicht ist die eigentliche „Transparenz“ dieser Reform also eine andere: Sie zeigt ziemlich klar, wo politischer Wille endet – und Einnahmen beginnen.
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